Teil eines Werkes 
2 (1784) Der Hausvater in systematischer Ordnung. 2
Entstehung
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.-.. Erſtes Kapitel.

der Jahreszeit-von, deny älteſten Zeiten, und meiſtens nach dem kirchlichen Kalender, oder Namen der Feſte und Heiligen, angeſeßet, nachdem man geſehen, daß das um ſolche Zeit geſäete Korn am betien gedeihd. Man beurtheilet aber, wie een geſagt worden, hie bey die Wirrerung, ſammelt ſic) darüber ſeine eigene Erfahrungen, und prüfet darnach, ob man jevbesmal Yeine Zeit zu ſäen vor oder nach dem gemeinen oder ge» wöhnlichen Termin ſeiner Gegend nehmen ſolle,

3) Der Winterrübſen/ Reps, Rapſaamen u.ſ.f. wird faſt überall um Eapdii, d. i. vier Wochen vor Michael geſäet, weßhalb die benöthigte Zu- bereitung des AFers zur Saat mittelſt der vorher- gehenden verſchiedenen Pflvgarten zu dieſer Win- terfrucht früher als zu den übrigen Winkergetray» dearten bewerkſtelliget ſeyn muß.

b) Der XWinterwaizen hat nach Beſchaffenheit des Bodens eine ſehr verſchiedene Saatzeit. Jn einigen Gegenden geht ſie 14 Tage vor Michael, in andern aber, wie bey mir, an die vier Wo- <en ſpäter an. Die erſtere Saatzeit findet da ſtatt, wo hohe und reine AeFer ſind. Früher darf nicht angefangen werden. Denn der Wais- zen würde, wenn ein warmer und feuchter Herbſt darauf folgen ſollte, ſich überwachſen.|

' Wo die Waizenäer ſehr niedrig liegen und dabey krautartig ſind, da nimmt die Saatzeit erſt um Galli, d, i. 14 Tage nach Michael ihren Anfang. Werden dieſe Accor frühzeitiger beſäet, fo bekommen Gras und Unkraut die Oberhand, oder, wie man ſagt, die Aec>er vergruſen, und es wird ſodann nichts rechts aus dem Waizen. Man muß ſodann bey einer ſtarken Ausſaat ſehr eilen, um: vor dem Eintritt des Froſtes fertig zu

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