„it Z
Das Saen, g
erſt die Garben in der Scheune nur obenhin vorſchla- gen, und ſie nach der Zeit einſt völlig erſt augdrä- ſchen laſſen. Man nennet die von ſolchem erſtern Dröſchen erhaltene Körner den Dordruſch, um ſich deſſelben nur allein zur Saat zu bedienen. Die Drö- ſcher ſind nicht wohl an dieſe Arbeit zu gewöhnen, weil ſie ihnen mehr Mühe macht, da ſie vie Garben von dem Scheuneflure oder Tenne wieder wegnehmen, eintaſſen oder einpa>en, und dereinſt zum völligen Ausdröſchen abermals zur Hand nehmen müſſen. Der Hausvater aber muß ſo billig ſeyn, und ihnen ihre, bey dieſem Berfahren vermehrte, Mühe vergüten. Denn auſſer dem großen Vortheil, daß er vom Vor- druſche beſſere Aerndten erhält, hat er noch dieſen, daß er wenigſtens den ſechsten Theil der Körner in der Ausſaat evſparet, weil die Körner des Vordruſches ihrer Vollſtändigkeit halber alle aufgehen, wogegen die, nac< dem gewöhnlichem Dröſchen erhaltenen, Körner, gute und geringe unter einander, nicht alle aufgehen, oder weniger Halme treiben.
So richtig ader dieſes nach vielfältig erprobten Erfahrungen iſt, ſo muß man ſich noch aus dem Grun- de den Vordruſch des Waizens empfohlen ſeyn laſſen, weil er wider den Brand ſichert, wie ſol<hesunten mit mehrern gelehret werden foll.
3) Das Saatkorn muß mittelſt der Siebe oder Kornfegen wohl gereiniget werden.
Je reiner das Saatkorn von Unfrautsſämereyen iſt, deſto weniger wird das davon zu hoffende Gotreyde Damit vermenget ſeyn.|
Bedienet man ſich der Handſiebe, ſs hält mau fic) mehrere, die von verſchiedener. Weite ſind. Die von Eiſendrat dauern am längſten.- Man befeſtiget
A 3 ein


