Allgemeine Regeln, 5
haftet beziehen wollen. Sie waren vielleicht einverftan« den mit den benachbarten Hirten, und dieſes kön- nen ihre Anverwandten oder Freunde geweſen ſeyn,
vorden, ſ) mit welchen ſie heimliche Durchſtechereyen, die für- ſorge ſeyn nehmlich unterSchäfern ſehr gangbar ſind,getrieben (m Ctamm Haben, ſich der Mithüthung zu enthalten, So wie auf GE Wen Re der andern Seite es geſchehen iſt, daß Schaäferihren nn wt fal Freunden, um ihre Durchſtechereyen zum Scha- Ulten. Viele den der Herrſchaft deſto unvermerkter zu treiben, r beſten Er: nachgegeben oder erlaubet haben, vorhin nie mit te Verbeſe Kuppelhüthungen beſchwert geweſene Fluren zu %. behüten, und hiemit Servituten eines Guths ein« zuleiten, die in der Folge durch die ſchwerſten erungent Proceſſe nicht wieder getilget werden können. | War nun nicht an dieſen Verſchlimmexungen des Zdandguths die Fahrläſſigkeit des Landwirths oder "gehenden Guthsbeſißers Schuld? my 1 0 b) Remitzius hat bey ſeinem Guthe einen weitläuf: nmenlaſ: tigen, mit Ellern bewachſenen Bruch, der nebſt der vate dem Holze zur Viehhütung genußt wird, und die vorzieht), meiſte Zeit unter Waſſer ſteht. Sein lüſtiger
Nachbar kaufte ihm davon 30 Morgen für ein Spottgeld, darf ichs ſagen? für 209 Rthlr. ab. Dieſer ließ das Holz ausraden, Abzugsgräben
rüber[eie
eiten der anfertigen, und den erhandelten Diſtrict in Wie- pen, ſind ſen verwandeln, woraufer jährlich für 300 Rehlr. gehöet ha- Heu gewinnt. Wie ſehr verſtand ſich dieſer dar« z, B, ſei- auf, ſein Gith zu verbeſſern, und feinen Nachbar de benach“ zu Übertreſſen, der durc< den Verkauf ſo vieler eil er auf(orgen ſein Guch verſchlimmerte,
rauf 3 c) Adraſt, der dritte Sohn eines reichen Vaters, ny Herden der ihm ein mittelmäſſiges Landguth angekauft G. Hatte, fand bey ſelbigem einen Weinberg, der ihm ſe 04 zu flein dünfte, und ließ ſich die bequeme Lage vom ev A 3 deſ-


