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4. Erſtes Kapitel,
4) Die gute Erhaltung des zu" bewirkhſchaften angefangenen Guthes.
Sobald man Beſißer eines Guthes geworden, ſo muß die gute Erhaltung deſſelben die Hauptſorge ſeyn and bleiben. Da man ſein Landguth als den Stamm ſeines Vermögens anſehen muß, ſo ware es allen Re- geln einer guten Wirthſchaft zuwider, wenn wir ſole dien Stamm ſchwächen, oder entkräften wollten. Viels- mehr liegt es dem 2andwirthe ob, nächſt der beſten Er- haltung ſeines Guthes auch deſſen möglichſte Werbeſ« ſerung zum Augenmerk zu haben, GS, 5, 108.
5) Der Landwirth muß alle Verſchlimmerungen ſeines Guths möglichſt verhüten,
Der Landwirth ſoll, beſage der vorhergehenden Regel, ſein Guth aufs Beſteerhalten, Dieſemnach muß er 1) von den Gerechtſamen, Freyheiten und Zubehö- rungen deſſelben aus Fahrläſſigkeit nichts abkommen laſ= ſen. 2) Voneben demſelben nichts weggeben oder ver- kaufen. 3) Keinen Wirthſchaftszweig ſo hervorziehen, daß einige andre, oder alle mit einander, darüber lei- den, und an ihrer Fruchtbarkeit verlieren.
a) Beyſpiele, wie Gerechtſame und Freyheiten der Güther aus Fahrläſſigkeit verlohren gehen, ſind gar nicht ſelten. Sollten es nicht viele gehört ha- ben, daß dieſer oder jener Guthsbeſiker z. B, ſei- ne Hüthungsgerechtigkeit auf einem Felde benach- barter Derter darum verlohren habe, weil er auf ſeine Hirten nicht Acht gehabt, und darauf ge- ſehen, daß ſie von Zeit zu Zeit mit ihren Heerden dergleichen Refiere betreiben möchten? Cs war der Hirten Bequemlichkfeit3liebe, daß ſie die-ih- nen zu entfernte Gegenden nicht mit ihrem Wiehe
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