12 Œilffe Abtbelung,
Det Bobden, in iwelhen die Rartoffel den grôften Ertrag gicbt, if der fette Sebm von det leichten fandigen Art, der einen mittleen Grad von Geucbtigfcit bat. Sie wäâdft jcdoch auch auf firengerm Doden, iwenn fie gebôrig getwartet wird, auf torfmoofigen Boden bat man fie âuferft eintrâglich gefunden, Aus Mr, Townlen’s Erperimenten gebt Dervor, da der Crtrag auf den ffrengern Dodenarten am grôfeften war; in jebem Salle iff es jedoch iwefentlicdh erforderlich, bag der Mer trocfen fei, tweil die Rartoffel durchaus Fein ftagnirendes YBaffer vertragen Fann,
Die recht eigentlichen fandigen Vodenarten paffen fi für die Rartoffel nidt, fie baben felten den nôthigen Grad von Geuchtigfcit und vegetabilifher Crde, die gum Bachsthum der Rartoffel unentbebrlidh if. Mur diejenigen, welcdhe einen betrécbtlihen Grad von Seichtigheit und guter gefoblter erdiger Materie haben, geben den Kartoffein die nothige Nabrung und das freie Gortfvriefen ibrer Burzelfaden.
Muse den Berfuchen des Mr. Sommerville feuchtet die Mabrheit, daf die Rartoffeln da aim beften gerathen, to am Frâftigffen gedüngt worden war, am Flarfien bervor,*)
Damit für den Sufiand des Dodens beim Anbau der Kartoffel vorgiglid geforgt merde, fo pflangt man fie am beften auf fteifen und bindenden Boden, nad Dobnen, Robl oder andern Begetabilien detfelben Hrt, welche Dung und ffarfe Bearbeitung erforderns und auf dem leich= tern na Erbfen und folhen Rornarten, die eine feine Beacferung erbalten haben und auf fol- chem Ycfer der Brache liegen twürde. Man ziebt in einigen Gegenden Rartoffeln auf frifch aufgcbrocnem$Sandes felten aber Fann dies vecht vortheilbaft fepn, ausgenommen to fie auf die fogenannte[as bed Manier gepflangt oder in die Gurche gelegt werden, wo fie ein gro- fer Theil tofer Erde bedectt, Man râth auch an, Die Rartoffeln auf Orasland, das dünne umgepflügt ift, gu pflangen und die Sebfartoffein unter die Surde ju bringen,**) madt Mr, Sommerville den Vorfhlag, daf man fih eines Pfluges bedienen folle, der die Narbe bünne abfhält und fic flach in den Boden der Gurche legt, die MBurpelfeite zu oberfts alsbann folle man die Seblinge mit dem Pflanger auf die verfebrte Sode, unmittelbar nac) dem Dflügen, pflangen, und mit der obern feinen Œrde vermittelff eines gewobnlichen Pfue ges bebecfen,
Gollen die Rartoffein gédeiben und ibre Rnollen fi gebôrig ausdebnens fo muf der QcÉer auf jede Art und IBeife dau recht locfer und müvbe bereitet werden. Sn den mebrften Gegenden, wo diefe Grucht gebauet wird, giebt man dem Acer im Herbfte ein oder 3mei Pflug- arten, 1âft ibn den ABintec über raub liegen und eggt im Srübling gur Gaatjeit die Flofigen Gtücée fein und mürbe,
*) Report of the Board of Apriculture.##) Experienced Farmer, Vol. L.


