8-Œilfte Abtheilung,
Die ieitern Siwifhenränme erfordern ben Gebrauch der Pferbehae, fo mie die engern für die Bandhacfe find. Middlefer bandhadt man, die Bivifhenrâume, twenn die Fencht 3 oder 6 Sol bodhift, und reinigt die Neiben burdh Jôten, fo wie man diefe Operationen unt die Zeit der Diüthe tiederholt, in welcher die Erde forgfältig an die Burgeln der Pflangen ge- Bracbt wird, tmelches das Mnfeben und Güllen der Schoten gar fer befdrdert.
Qn Rent braucht man bâufig die Mage und Cgge bei den Bobnen, um die Mitte oder gegen das Œnbde des Môûress Die erffere perdricËt die Flofigen Theile und bie darauf folgende Egge macbt die gufammengedricte Rrume fein und puloerigt. Micbt lange nach dem Auflau- fen werden die Bobnen fharf gchact und angebäuft, Dies wird bann Bis sur Diüthe von 3 MBochen zu 3 Wochen wiederbolet, und das Anbäufen ftârfer gemacdt, fo wie fie mehr in die Pôbe geben.
Qn andern Bobnenbdiftricteh, als in Berffhire, mo breifache Deiben zu 8 oder 9 oil eingefäet und Swifenräume von 2 Gurden IMBcite gelaffen werden, man in diefen 2 Gurchen von ben Dobnen ab und macht bei anpaffender Sabrsgeit eine Cxbôbng in der JMitte, vermittelfé eines leichten Pfluges, den ein Perd zieben Fann.: Machher werden diefe Erho- bungen mit einer dreiecfigen Œgge geeggt, und bie oberfläclihen Theile des Dodens werden Leicht und mütbe gemacht, fobann twieder angepflügt, damit die Geitentwurgeln freice und leich= ter twegfpriefen und Nabrungstheile für die Grucht einfaugen Fônnen,
Das Düngen des Hcers bat man bei biefer Grucht âuferft vorthcilbaft gefunden, da felbft eine geringe Portion von 30 bis 40 Sadungen, jebe von 18 Bufhel, fotwobl die Frucht beférdert, als aud) das, mas man rothfôpfig werden nennt,*) verbindert haben.: Au bat man gefunden, daf mwenn die Decte auf die befchriebene Art gemacdt werden und der Dünger in deren Pitte cingefchloffen if, die Saat früber in den Doden gebracht werden Fônne, als menu fie flach und breit find; und daf vernittelft des Pferdebaens die Pflangen fidh mehr be- flauden, die Srucht fneller vormürts tôt und den Verbeerungen der Snfecten minder aus- gefegt if. 77)
Das Bufammenfäen der Bobnen und Erbfen bat, da diefe beiden Grüdte ungleich wacb- fen und reifen, Écine gute Art, In trofnen Sommern Leiden die Dobnen gat leidht von der foiwarzen Dlattlaus, und fe drobt oft in Furger Zeit ein ganges Feld ju gerfidren. Man fucht dieferm Linbeil badurch vorgubeugen, daf man, fobald fie erfcheint, bie Dobnenfopfe mit einer Œichel oder einem andern fharfen Snfirument abbauet. Dies fann aber gleich im Ynfange nur belfen, um dadurch die Gortpflangung Derfelben zu bemmen,
Der Noft mird gleichfalls im Junius oder Julius für die Bobnen, bei beifer und nebe- lichter MDitterung des Tags und Râlte des Machts, gerfidrend, Die Dlumen fallen ab und es
M: fom- #) Annals of Agriculture. Vol. IX.#*) Corrected Report of Middlefex.


