4 … ŒEilfte” Abtheilung,:
ibren abfoluten SBerth, iminder einträglih, als jebe andre, rt softs auf Berbefferung bes Dodens bleibt jedoch der Mceth der Erbfen eutfchieden,
Die grôfte Gefabr für die frhben Crbfen ift dann zu befirtftens twenn esdes Tages febr arm if und des Machts febe Falt wird, tweil die Grucbt alsbann leicht vom Mebithau(gites und nicht gebôrig teift.
Bâbrend des Bachsthums der Erbfen, und befonders mâbrend der Diñthezeit und dent Schotenanfeben, ift feuchte MBitterung âuberft guträglich, tweil fie befonders darnach gute Scho- ten anfeben, Die vorsüglidften Kenngeichen einer gefunden und fraftvollen Vegetation der Erbfen beftehen darin, menn fie einen Bläulichen Schein baben und die grèfèen Diumenblätter flat binterivärts suri£ gebeugt find.*)
Dei der gewobnlichen Gelderbfe pflegt man nach dem Mbmäben Fleine Saufen zu machen, die aus eingelnen Grôfchen befteben, die man gegen einanbder flellt, um@aamen und Gtroh môglihft zu troŒnen, Von der frübern Greucht bringt man das Gtroh in offne lofe Haufen, um es, nachdem es getroŒnet if, eingufabren und zum Vichfutter ju benuben’, mwelches bei- nabe fo gut wie Heu fepn folf,**). Jill man es für die Pferde gebrauchen, fo wird es qu SHechfel gefhnitten und mit anderm Gutter vermifcht.
Œüe den Sandtvirth iff der Mnbau der früben Erbfen âuberft wibtig, fobald er saqu paffent- deu Aer bat;-weil die Erbfen alsbann bei gebôriger Mufe vor der MBeijenerndte eingeerndtet twerden Fonnen,
YBenn der Mer recht trocen und warm iff, fo fann man na der friben Erbfe.oft nod Rüben bauen, Dannift es aber am beften, die Grucht nad dem Meibenfuftem ju bebandeln und gebôrig durch Pferdehacfen vom Unfraut ju veinigen, woburd die Bereitung qu den Müber febr erleichtert wird,
Go etivas Fann jedoch blof auf trofnem und mwarmen fruchtbaren Mübenboden verfucht werden, Mit den fpâtern Erbsarten pflegt man den Acer entueder gum Yeigen vorzubereiten, oder auch um Savonen und andere fpâte Koblarten darnadh qu bauen, tmwelches felbft auf dem fiveren Boden mit Erfolg gefchieht. Da die Erbfe den BDoden leihter, offer und locFerer macht, foift fie als Borfrucht vor dem MBeigen nidt fo gut wie die Dobne, auf den feifern Dodenarten macht dies aber nichts aus, und felbft auf den leidtern, Die nur eine Gaatfurche befommen, to enttueder unmittelbar vor oder nach der@aat der Acer verfepiedertlidh abgebür- det-und getvalit titd,
Derjenige Tbeil Erbfen, welher nicht von Menfhen vergebrt wird, ift vorüglih um Mften der Shiweine und anderer gabmen biere dienfidh, und guweilen find die Crbfen als eirr
#) Englifh Encyclopaedia, art, Husbandry. ##) Corrected Report of Middlelex, p. 265.


