Teil eines Werkes 
1 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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Fig. 8. Sceigt wie Mege an den citer der Sügel gebildet werden. à©{ff ber abgeftochene Theil, twelher mebrentheils fein Dfiafter nôthig bat; d e ift der angefeste Theil, twelher guerft bôber gemache werden muf, als der fefter ffebend gcblicbene Tbeil. b© die Wand der Terraffe. Das von oben beraba fommende Baffer muf oberbalb b eine Ableitung baben, und bei c mu cbenfalls ein Abyug gegeben werden.

Qn febr unebenen Lagen muf das Yaffer durch Hôlgerne Bapfen verfenft werden, die man an den niebrigften@tellen einfâft, tuie Sig. 10 bei a und b jcigt.

Fig 9. Scigt, wobin man an BBegen Däâume feben müûffe, nâmlid binter den Graben bei c und d.

Fig. 11. Œine eiferne Vale, um neu gemadte Vege ju rolfen, in drei Abtheilungen. Die Bafs gen find bewegli, fo baÿ fie fi, wie die Borderrader einer Rutfhe, tendeu. diff ein Kaften, tworis Oteine gelegt werden, mwenn man den DruË vermebren will. SBiwei Drittel des Gavihts muÿ über a b, ein Drittel Über c gelegt werden, damit der Drué gleicdh bleibe.

L'ig. 12. die Nidtung der MBalgen, wwenn fie auf dem IBege geben.

L'ig. 13 Snffrument, die Oberflâche der IBege ju ebenen. Es iff aus einer ftarfen Doble a gemacht, die 5 Dis 6 Suÿ lang if. Unten ift fie mit Œifen befchiagen, weldhes eine fcharfe Œfe bat, um den Weg abgufrasen, JPinter der Boble ft ein Oeftell angebradt, worauf der Führer ftcht und das an der gwei Ringen b b gefpannte Pferd leiter.

Fig. 14. Otelit cine Yegcegge dar, Born iff fie 3 BuB breit. Die Balfen Haben 4 Zoll in Qua brat, und find 5 Suf lang. Die Geiden Otreihbretter ffeben rx Sol ab, um den Oteingrus aufyufafen, den bic Œgge losgemacht bat. ie find 4 Fuÿ 2 Bolf(ang, ro Soil bob und 2 Sol diÉ, unten und voru mit einer eifernen Otange befchlagen, auch mit Œifenblech 6 Sol boch belegt. Die Zinfen find x Fu lang von der untern cite des Daltens, an der pige verftablt 174 Bol ffart, mit@chrauben befeftiget, Das Snfirument wird von 2 Dferden gesogen, fo daf das eine auferbalb, bas andre innerbalb der Sput, bie man gufhaufeln mil, gebet. Œin Mann leitet und vegiert bas Snfftrument binten an den Stergen.

Tafel::V:

Fig. 1undb2.(ju Gite 245.) einen Pflug von get Gciten vor, ber gum Abfhalen beë Mafens, um fofchen nadmals ju verbrennen, felbft auf febr raubem£ande fer nûglid befunden if. Das Iheffer und der aufftchende Theil des Shaars, fhneiden den Mafen perpendiculär ab, und das Brett x fañt barunter und Debt ibn in die Pôbe. Diefes Brett ann Hôber und niebriger geffellet twerden, vers mittelff der Sdraube 2, welcdhe aud) in ein bôberes Lod, mie bei 3 gebradt werden fann, toobei dann vermuthlid ber Ntafen auf die Rante geftellet oder gang berumgewotfen wird. SE biefes Snffrument, tie man verfidhert, auch auf raubem Boden braudbar, fo if es bei neuen Aufbrüchen unfhäsbar. Ein Maas fab ift diefer Figur beigefügt, und es fann nidt fdhwierig feyn, e8 nadmachen ju laffen.

L'ig. 3. ft eine dreiccige Pandbade, die gu allerlei Gebraud, auch sum Berbacen und Berdünnen ber Niben febr nislid if.

Fig. 4. Œine Pandhacde ober Ravft, twomit man Abbänge und ffeile Seiten eineë Drigels bearbeitet, eine fogenannte Bingerhacfe. Das Land wird dadurd) Leichter und faft fo gut, wie mit den Spaden bearbeitet.

Fig. 5. Œine Sanbdrilbade, um Getraidbe oder andre Grücdte, die auf 9 bis 12 3oû in Reiben gefäet find, bamit gu bearbeiten.@ebr gut für dicjenigen, bie im Rleinen drilfen iwollen, befonders um Gaatfoun ju evgielen.

Fig. 6. Œine Patte oder Schaufel für in Meiben gepflangte Rartoffein, Rüben, Robl oder andre Grñchte, weldhe ein Menfdh gicbt und ber andre nachfciebt.