Teil eines Werkes 
1 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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ir fheint bas Borgeftell mit ben Mâbdern baran vôllig MéerfiMig, und bie Merde Fônnten eben fottobl an die beiden Œnden des ettbas ju verfängernden Baums F angefpaunet werden. Die Erfférung der eingelnen Theile des Borgefiells if mir im Originale gang unverffanbdlih. ch babe die Gigur nur abffechen {affen, um eine folche Œggenverbindung, die auf gewôlbten Deeten von naffem Boden oft nüblidy feyn fann, ju geigen. find die Sinfen Dôdfft feblerhaft angebracht, indem bei einem gerabden Suge drei und vier Sinfen in einen tri treffen. Œs if bei Eggen dicfer Art nothmendig, da jede Sinfe ibren eigenen Gtrih mache.

Fig. 6(ju Gite 35.) Ein cinfpâänniger Birthfhaftsfarren mit einem Auffage, um Peu und Getraide im Strob zu laden. Diefe Rarren werden jest vorsüglidh sum wirthfchaftlichen Gubrz iwert empfoblen, und felbff alle Œrndtefubren damit verricdtet. Die breiten aber dünnen Râderfeigen find in England, zur©chonung der Wege, allgemein. An diefem Rarren iff eine Pemmungéffange b b angebracht, tmelche vermittelff eines gesäbnten Œifens bei d fo an das Mad gepreft wird, daf der Umlauf deffelben mehr oder tmeniger gebemmt merde, twenn man einen ffeilen Abbang binab fâbrt. à

Bei diefem und äbnlihen Ravren liegt der grôBere Theil der Laft vor der Adfe, und wird folglih vom Dferde getragen, twelches desbalb ein gutes attelfüffen unter dem Tragriemen baben mup. Go febr die Laft des Suges auf ebenen Boden bierdurdh erteichtert wird, fo fier fâllt der Drut aufs Pferd bei cinem jâben Aébange. Desbalb if vorn eine Art von MBinde angebracht, modurd der Kaften gehoben werden fann, damit der©chiwerpunct der Laft in diefem Falle mehr auf die Hihfe treffe.

Der Auffag fann mit(eichter MNübe abgenommen oder aufgefeget und befeftiget tuerden; grfferes ienn man fchivere, lehteres iwenn man leihte Materialien ju fabren bat, Daf der Kaften binten über geftüryt werden fonne, verftebt fich mobi von felbff.

Tafel III. (Bu ber Nbtbeilung vom Strafenbau.)

Fig. 1. Scigt die Shichten des Erdbodens im Durhfdbnitt cines Brigels; Tr ift der obere pordfe Doden, 2 deu undurchlaffende Untergrund, der das Baffer anbalt bis es bei b bervordringt. Menn die atwcite Schict bei a eine Berfenfung bat, fo wird bier ein queppiger Grund entftchen; bat fic aber eine Berbindung mit der dritten Sohicht, die bei a durchlaffend if, fo wird Dier fein YWaffer ffocfen, fondern bis auf die unouvchlaffende©chicht 4 fic) verfenfen, auf melcher es berabgleitet, bis es an dem Abbange des Pügels einen Ausiveg findet. DE die obere Schiche felbff undurchlaffend, fo wird fich das darauf fallende after nicht bof in der grofen Since a, fondern auch in allen nibrigen Lôchern anbäufen.

Fig. 2. Rcigt die Methode einen conveyen Meg zu machen. a und b die Abgüge oder Grâben an beiden@citen; cc die Subficige; d e cine convexe Linie, bei d und e um 12 Boll niedriger tie der Gufficig. Der Raun, twelchen die gepflügte Linie angeigt, wird mit barten Maferialien angefült.

Fig. 3. Œine andre Yeife, convexe Wege zu macdhen. Pier if die-Soôblung a, mwelche mit barten Materialien angefüllet wird, tiefer, aber in ibrem Grunde flad. ie erfordert eine grôfere Menge des barten Materials.

Fig. 4. Œine verbefferte Methode die Strafien angulegen, to die Linien a b und cb ffatt conver qu feun gerade find, und bei b einen Minfel oder DNiñden machen. Bei a und c find Éleine Abjüge für das fh anfammiende Yaffer.

Fig. 5. Der Durdfdnitt eines MBeges mit concaver Unterlage, deffen gange Dreite in drei Theile ab, bd und de abgethcilt if. Die Oeiten a b und de find vôllig flach angelegr: aber der Theil b d bat von beiden@reiten einen Abbang nad c der Mitte des Meges. Diefer bat dann auch einigen Abfall der Lânge na, fo daf fi) bas Baffer berabsicht bis an folche Stellen, two man ibm bequem einen Abjug nad bder cite geben fann. bd wird mit Gteinen ausgefülit.

Fig. 6. SE der Durchfchnitt eines Meges auf lofem fandigen Boden. Machdem man die gange Dreite, twelche gepflaffert werden full, vorbereitet bat, 3icht man bei a und b Graben, 18 oil tief und eben fo breit, und fülit fie mit Steinen aus, um ju verbindern, dafÿ die Pflafterficine fidy nicht gur Seite fchieben, welches eine Paurtfivierigéeit bei folchen Megen ift.

Fig. 7. Giebt die Grundlage eines Weges auf fehr thonigtem Vobden an. a b© der ausgeffochene Doben, um ibn mit Geffein ausqufüllen, fo daf es in der. Mitte einen Mircen bebält. Die getüpfelten £inien e a und c d jeigen verdecéte Abjñge an, um das Baffer in die Seitengraben d und e zu fübren.

Fig. 8.