382 Œilfte Abtheilung,
Man emphiebit sue Setffôrung der Made das MDaljen in den Früblingsmonaten des Morgens, twelches auch gegen die Fliege und deren Brut febr dientich fepn oil.*) Da man bemerft bat, daf die Drut der verheerenden Made befonders in dem langen Gtafe an den Hecfen abgefet werde, fo ift es gur UnterdrüŒung der Gortpflangung der Made befonders beil- fam, biefe von fangem Rrauttwerf rein zu balten,**) fo folf man die Riceftoppeln nach dem Mäben von den Schafen oder andern Thieren Fabl abbüten, tvelches man, bis Fury vor der WBeizenfaat febr beilfam gefunden bat,***)
Muber diefen Maden oder Rornwürmern giebt es no andre Snfecten, Eïins von die- fen folf der Thrips Phyfapus des£inne fepn+) und die fpât blibende Salme angreifen, wogegen das frübe@ûen ein Hauptmittel iff.
Mâchft diefen ift der MBeigen nod anbdern Unfällen ausgefeét, namentlid dem Mebfe thau(Mildew), Moft(Blight), troŒnem Brand(blaft) und Brand(Smut).
Die erfte diefer Rranfheiten befällt Beisen und andre Grüchte, tenu fie im Machs- thum fon vorgerbcft find, in naffer und dumpfiger Bitterung und wenn fie eine Zeitlang ohne Sonne dicht gufammen ftebn. Die agronomifhen Schriftfteller find fi über die Matur des Meblithaues noch nidt einig, man teif nur daf es gweierlei Mrten, den fchwarzen und rothen gebe.
Geuchtigfeit, vom Schatten cingefhloffene Suft und âbnlihe Urfahen, beivirÉen wabr- fbeintid den Meblthau, die beffe Methode ibn ju verbüten, if daber auf jede rt und Beife den freien Umlauf und Durchjug der£uft gwifchen den Pfangen ju erbalten,
Moch neulidh Hat man bebauptet: ,,daf, ba bie ffârfere Musdünffung einiger Doder- atten eine fortiwäbrende Urfache des Meblthaues fen, man folhen Boden abyutväffern und mit austrodnenden Dungarten, afs Steinfoblen und Knochenafche+4) qu befireuen, und die Grucht zu frôpfen babe.“ Cs fheint aud tobl rathfam, frübe ju fâen, tmeil das frübe gefäete Korn diefem Unfalle tweniger ausgefebt if.+1P)
Der Noft(blight}) iff eine vegetabilifthe Kranfheit, tvelche in ungemwôbnliher feuchtee Gabrszeit die Beigenfrucht ju befallen pflegt. Die Blûtter und Stengel befommen fhtvarze oder rubige Slecfe ebe die Nebjre angegriffen wird; und naddem das Korn angefangen bat anu- fefen, findet man manche Mebren gânlidh leers in einigen Gâllen nur in der obern Hälfte und in der untern gebôrig voll, in andern haben die Mebren twechfelsweife ein gut gefülites Dâlglein und eine leere Hülfe, auch in einigen ein fhmächtiges gufammengefchrumpftes Rorn. Benn
: Die *#) Darwins Phytologia. p. 369.##) Farmers Magazine. Vol. IL. p. 365.
###) Annals of Agriculture. Vol. XXV.#) Transactions of Linnaeon Society. Vol. IIL. #7) Dan wüvrde befler thun die gepülverten Rnochen bagu zu gebrauchen,+tt) Darwins Phytologia.


