Teil eines Werkes 
1 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 1
Entstehung
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Anbau des Aderlandes, 375

diefe Erfindung bie Ueberbleibfel des Rleefrauts und des Grafes abgefnitten und in den Do- detr der Surche gemworfen, auch fo mit lofer Erde bebecft werden, daf fie nidt mebr Dinderlich fepn fonnen, twäbrend der Mer fo reiner und Beffer ju eggen iird, als wenn man bof den gemeinen Dflug gebrauct bâtte, Muberdem erbült der Ganme ein befferes Œrdbette gu feinet Begctation, vorausgefebt, baf die Suche nicht ju tief und ju Greit ift und or dem©üen einige Beit liegen bleibt, welches bei der Dercitung diefer Art Doden sum IBeigen allemal beobachtet werden mu. Un einigen Ovten*) aber if man gewobnt, to das fand beinahe we Sabre Rlee getragen bat, es am Œnde des Sunius im gmeiten Habre aufjubrechen, und grwei bis drei- mal zu pflügen. MBenn die Sage günftig if, und das Aetter eine feine Deatbeitung geftattet, fo mag dies immerbin febr Bortheilbaft feun, wo aber folche günftige Umffände nicht eintreten, da nügt diefe Methode weniger, als wenn nur einmal gepflügt wûre,

Meien folgt gutveilen auf Erbfens man Mu aber bei biefem Verfabren febr forgfaltig zu MBerfe geben, daf der Acer gur Saat gebôrig mürbe und bereitet merde, twelches überbatpt nur da antvenbbar ift, 10 bie Erbfen früb genug veifen, um durd wieberboltes Pilügen und Cggen dem Mfer die gebôrige Pflege geben zu Fônnen,**)_ Benn fie fpât reifer, if es ein febr gemagtes Lnteruebmen, twelches auf fângere Seit nachtheilig für ben Mer twird.

Qn einigen Gegenden bauet man auf demfelben Boden eine Bcitlang abmwecdhfelnd DVob- nen und IBeigen, und gwar auf dem fhtverern Fentifchen Boden, MBenn diefe Methode ein- fchlagen folf, fo müffen die Bobnen auf 20 bis 30 3olf Abftand gebrillt werden, um aufs befte geband= und Bepferdbebacft werden ju Éônnen, Man darf nachbher dann nur einmal pflügen, und der fo gereinigte und cultivirte Doden wird gemif eine gute Erndte geben.

Qn den Gegenden, wo die Bobnen frib reif werden, folles, um Beigen darauf fol- gen zu laffen, gleichviel fepn, ob fie gebrillt oder breitwürfig ausgefäet worden, teil afsbann Beit genug übrig bleibt, die Saat gebôrig gujuberciten. A2)

Gn andern Gegenden findet man in dem Fall, daf MBeijen nach Erbfen, Bobnen oder MBicen twachfen folf, es febr vortheilhaft, den Mer gum erften Male fo leicht als môglih um- gupflügen, alsbann zu eggen und Rraut und Buryeln in Haufen zum Verbrennen gufammen ju barfens das Geld wird nachber in Beete gum Defñen getheilt, und nun einige Bolf tiefer als guvor umgepflügt. Sutveilen wird es nad) Dem giveiten Pflügen wicder geeggt und nochmal

gepflügt.+) TT)

*) Sn Morfolé und Marié, nad dem Berfaffer der Modern Agriculture, **) Modern Agriculture. Vol. IL. p. 273.

#**) Donaldfons Modern Agriculture. Vol. IT.

+) Middletons Report of the Agriculture of Middlefex.

+)s fanh bier wobl nur die Mede vor grüin abgecrndteten grofen Minbforbohnen feun, bie jung nach 3 sd ae EN Éd Gelbbobnen werden nicht fo früb veif, daf dau nod cit liebe. 5 Dr

Man