Teil eines Werkes 
1 (1807) Der practische Ackerbau oder vollständiges System der verbesserten neuen Landwirthschaft. 1
Entstehung
Seite
17
Einzelbild herunterladen

Landmirthfhaftlihe Geräthe, 17

gemacbte Deffnung bemerfftelligt, twodurd ein gerades Gti Cifen gebt, tvelches fit auf Grif- tiongrâdern bemegt, und an ben Platten, tie auch an den clinbrifhen Mändern befeftigt if, Ein dur eine Shraube bermegger Hebel gebt. durch den Mabmen, twovon ein Ende gabelfôr- mig und fo gemacht if, daf es an ben Geiten des Minges oder der eifernen Platten genau an- liegt. Umbrebung der Shraube bemegt der Hebel alle Ränder jugleid, und die Hôb- fungen werden nach Delieben verleinert oder vergrèfert, und gtar beinahe augenblidlich, felbft tâbrend die Mafcbine im Gange iff, fo ba man alfo jede Art von Korn und nach Geliebigens Berbättniffe fâen Éann. Turnips gedrillt werden folf, fo nimmé man den grofen Trid- ter ab, und fet mebrere Fleine auf die balbeifürmigen Hôblungen am Œnde der Evnlinder. Die Quantität von Saamen wird, fo wie in der eben befchricbenen Turnipsdrilfmafhine regulire,

Um Dobnen und Erbfen in mweiten Zwifhenräumen, 3, D. von 27 bis 30 Goff, ju fâen, bedient fi Gerr Davnlen einer Drillmafhine, die nur ein Rad und einen Erlinder bat, und von einem Menfchen in der Furche fortgefchoben wird. Trad einer beffern Methode Befeftigt er fie an das Oeftell eines Éleinen Pfluges, der von einem Pferde gezogen wird, ver- müittelff einer Stange, bie das Mad mit dem Saamenfafien verbindet. Mu diefe Art bemegt fih das Mad auf einer ebenen Oberfläche gmwifchen der Sfarbdfeite und dem Streihbrett, und der Gaame wird in einer regelmäfigen Tiefe ausgeftreuet, Gür Dobnen findet er die Tiefe von 2 Solf angemeffen. Mit Hülfe diefes Pfluges bat er Baigen und GOerfte in verfhiedenen 3rwvi- fhenräumen von 6 bis 12 Golf und 15 bis 2 3olf tief, mit gutem CErfolge ausgefäet, und is fleinen VBirthfhaften bâlt er diefer woblfeilen und einfachen Mpparat für febr brauchbar und vortheilhaft,

Die Drillmafchine iff vernittelfé gweier StiE Cifen an dem Pfluge befeftigt, das eine bängt mit dem Daume und das andere mit der Sterge gufammen. ie bevegen fit um Volzen, die dem Made erlauber, bei jeder sufälligen Bertiefung oder Crbôbung, auf und nieder ju geben. Der innere Theil des Meffers ift Énieformig gebogen, um es mit der Sandfeite des Pfluges in eine gleihe Fläche zu bringen,

Der Drill-: Shichefarren ift cine Geräthfhaft, die febr einfadh und zum Ausz fâen mancher Kornarten und fleiner Saamenfôrner febr tauglich ift, tweil fle in Mücfficht der Quantität des Saamens febr fhnell regulirt werden Fann. Man Fann Damit indef nur eine Reibe sur Seit ausfâen, wwelches in manchen Gällen unbequem if. Man fhabt diefe Mafchine an einigen Orten febe, um Bobnen zu pflangen, mwelche fie in die Surcbe fireuet,*)

Saden. #) Bon einer folen Drillbanbfarre babe id die Befhreibung im ten Sefte meiner Abbildungen gegeben.

Die vorbefhriebene Einrihtung beftebt in einer Defeftigung derfelben an den bintern Theil des Pilugs, die man fic feicht auf mebrere ABcifen denfen fann. MP D 1

Œrfler Theil,