zuzgmmmnen
* 5 Zh 39.002
NIZ
16 Müllerw Münze
SE ACI
JF" ws
nem langen Stiele, welche die Müßlbup- ſche auf ihren Reiſen und zur Zierde zu tragen pflegen z die ihnen aber in vielen fändern, wie im Preußiſchen, beſonders jeßt, zu tragen verboten ſind,
Müllerwage, Scrootwage, ein Werkzeug, womit die Gefälle des Waſſers zum Mühlenbau unterſucht und abgewogen werden. Mit dieſer Wage eht alles ſehr genau zu, und man fann ſo Elfe feinen Fehler, als mit Wagen mit Diopkern oder Wiſiren begehen, nur daß man in einem Tage nicht mehr als eine WViertelmeile abwägen kann,
SRÜnze, 1) Geld, und Schauſtücke von Go!d, Silber oder Kupfer, die im Handel und Wande! ausgegeben und ance- nommen werden 3; 2) boy den Kauleuten das kleine Geld, ſp nicht hartes Gold ge- nannt wird; 3) die Münzſiqite oder Werk- ſtatt, wo die Metalle ausgepräget werden.
Münze, Mentha. Die zu dieſer Pflanzengattung. gehörende Arten ſind auſ: ſerordentlich dauerhafte, gewürzhafte, per- ennirende Küchengarten- und Arzney- pflanzen, wovon einige Abänderungen in die Luſtgärten aufgenommen, und zur Vermehrung ver Mannichfaltigkeit hie und da trippelweiſe vertheilet werden.
a) Mit länglichen Bliumendäbren. 1) JevrenförmigetTünze mit(äng- lichten wollichten Blättern, Roß- öder Pferdemünze, mit 22 8. hoben
Stengeln, und blaßrorhen ZBiy- men, M. tylveltris. 323) Grüne oder Srauenmäünze, M. viridis Stengel; viere>ig, einfah,«ruin, Blätter: lanzectſörmig, nackt, ſägeförmig, unge- ſtielt, ſezr grün. Blumen: purpurröch- lic, Sie iſt die in Cngland in den Kü-
<Hengärten und für die Officin vornehmlich übliche gemeine Münze, 3) Rundblät- frige Roßmünze, M. rotandifolia, 2 F- hoch, die Biumen frautartig- weiß,
b) iir Fopffösimigen ZMHymen- äbhren. 4) Braujemünze, gemeine oder Gartenmünze, M. criſpa. Biär» fer; herzförmig, gezähnt, am Rande Fraus oder gewäſſert, ungeſtielt, Zly- men; röchlim, 5) Pfeffermünze, mit purpurrothen Stengeln und Blumen, M. pperitis. Dieſe Münze wird in England wegen ihres ſcharfen und brennenden Cie ſcymac>&s unter die Salatfräuter gemiſcht, und ein ſehr geachtetes Waſſer daraus ab- gezogen."Weil dieſe Münze Haupt und Niagen ſtärkt, und die Verdauung beſör- dert; jo wird ſie immer mehr auch in Deutſchland im getrockneten Zuſtande als Thee getrunken.
c) Tiir Siumenköpfchen. 6) Waſ- ſer- oder Dachmünze, M. aquatica, mif rothen Stengeln und Blättern, und fat purpurroeyen Blumen, Wird auf naſſen Wieſen, in Gruben und Sümpfen geſun- de,
d) flit Dliumenquirlen. 7) Rlei- ne dicker- oder Seldmünze, M. ſativa, zahme SJiünze, hat purpurroche Sten- gel und glänzend- purpurrothe Blumen, vs) Garcen- oder rothe, oder Zalſan:- maize, Harrtenbalſam, M. gentilis, mit rochen Stengeln, und blaßpurpurro- then Blumen. 9) APermünze, M. ar- venſfis, mit blaßpurpurrothen Blumen. 10) Kleine oder glatte Münze, M. exigua, geſtreft, 1 F> lang, die Blu- met purpurroch. 11) Caradiſche L15.a13e, M. Canadeoſis, etwa 2 3. hoch. 12) Geineine oder breicblättrige Po- ley, M. pulegium, mit Friechenden Sten- geln, und purpurrochen Blumen, 13)
Hirſch-


