Teil eines Werkes 
1 (1827) Die Gebirgskunde
Entstehung
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5) In Platten, wenn ein Mineral laͤnger und breiter fei als dick iſt, jedoch noch eine Dicke hat, daß ein Bruch hie daran noch unterſchieden werden kann. Es ſind dicke ſta

Platten bis zur Staͤrke eines Meſſerruͤckens; duͤnne Platten, von da abwaͤrts bis zur Ununterſcheidbarkeit. 3 der Dicke. In dieſem letzten Fall iſt ein Mineral auf Ni einem andern ger 6) bloß angeflogen, welches Vorkommen faſt nur bei me⸗ ſenr talliſchen Foſſilien ſtatt findet. inu II. Innere Geſtalt.(Structur)*). her 1) Krſjſtalliniſche. grr 2) Unkryſtalliniſche. ao 3) Abſonderung. 4, i 1) Kryſtalliniſche Structur. §. 18. Die kryſtalliniſche Structur(§. 8.) giebt ſich, bei 4.

dem Zerſchlagen eines Minerals, durch glatte, glaͤnzende Flaͤ chen zu erkennen, bei genauerer Betrachtung, entweder aus Faſern zuſammengeſetzt, wie die Textur des Holzes, oder mit ſtrahlichen Zeichnungen, oder eben und, nach Laͤnge und Breite, von ziemlich gleichen Durchmeſſern und weiter in duͤnne Blaͤtter ſpaltbar. Das erſte iſt das faſerige, das zweite das ſtrahlige und das letzte das blaͤtterige Ge⸗

au fuͤge. vel

A. Das faſerige Gefuͤge. V

Die faſerige Textur der Mineralien iſt der des Holzes

am aͤhnlichſten, und viele derſelben laſſen ſich in groͤbere oder V r din *) Structur, Haͤrte und Glanz ſind vorzuͤglich wichtige mr unterſcheidungsmerkmale bei den Mineralien. Wer bei den zn

erſten Anfaͤngen ſtehen bleiben will, dem kann eine ober⸗ flaͤchliche Kenntniß der Kryſtallformen erlaſſen werden, nicht met

aber die genaue Kenntniß und Fertigkeit in Beurtheilung der Structurverhaͤltniſſe, wenn er naͤmlich auf eigenen Fuͤßen ſtehen lernen ſoll.