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21 C. Gemeine aͤußere Geſtalten. §. 17. Gemeine aͤußere Geſtalten ſind gewoͤhnliche
Erſcheinungen im Mineralreiche, haben weder regelmaͤßige glatte, ebene und glaͤnzende Flaͤchen, wie die Kryſtalle, noch ſind ſie mit einer andern Koͤrperform vergleichbar.
Man unterſcheidet 6 Arten des Vorkommens ſolcher Ge⸗
ſtalten. 1) u. 2) Derb und eingeſprengt. Beides deutet ein in⸗
nigeres Verwachſenſein eines Minerals mit einem andern, ohne ſcharfe Begrenzung an, da gleichſam die Maſſe des einen in die des andern uͤberfließt, und beide Arten des Vorkommens unterſcheiden ſich bloß durch die Groͤße: a) derb iſt ein Foſſil in einem andern enthalten, wenn es die Groͤße einer Haſelnuß uͤberſteigt, b) einge— ſprengt aber, wenn es unter dieſer Groͤße iſt, a) grob eingeſprengt, etwa von der Groͤße eines Hanfkorns bis zu der einer Haſelnuß; 8) klein eingeſprengt, von der Groͤße eines Hanf⸗ bis zu der eines Hirſekorns, 9) fein eingeſprengt, unter der Groͤße eines Hirſe⸗ korns, mit bloßen Augen noch erkennbar.
3) In eckigen Stuͤcken kommt ein Mineral entweder
4)
frei und loſe, oder von einem andern ſo eingeſchloſſen vor, daß ſeine Begrenzung vollkommen deut⸗ lich unterſchieden werden kann, ſo alſo, daß kein Verwachſenſein ſtatt findet: es kann demnach als ein ſtumpf⸗ oder ſcharfeckiges Stuͤck uͤber der Groͤße ei⸗ ner Haſelnuß unterſchieden werden.
In Koͤrnern, unter der Groͤße einer Haſelnuß, frei oder eingeſchloſſen, rund, eckig oder platt, und zwar a) in großen Koͤrnern, von der Groͤße einer Haſelnuß bis zu der einer Erbſe; 3) in groben Koͤr⸗ nern, von der Groͤße einer Erbſe bis zu der eines Hanf⸗ korns;*) in kleinen Koͤrnern, von der Groͤße ei⸗ nes Hanfkorns bis zu der eines Hirſekorns; d) in fei⸗ nen Koͤrnern, von da abwaͤrts.


