18 ſ oder Schwefelkies⸗Dodekaëder hat man dieſe Kryſ Kryſtallform genannt, weil ſie ſich vorzugsweiſe am Schwe⸗ Kri felkieſe findet.(Fig. 8.) ſen, d) Das Zwanzigflach(Ikosaëder), wird von 20 V and Flaͤchen begrenzt, ſie ſind Zſeitig, aber von zweierlei Art, nach naͤmlich 12 gleichſchenkliche und 8 gleichſeitige Drei⸗ da ecke. Es iſt uͤbrigens eine ſeltnere Kryſtallgeſtalt.(Fig. 9.) nachſe e) Das Vierundzwanzigflach kann als eine Sſei⸗ ae tige Doppelpyramide, mit 4flaͤchiger Zuſpitzung an beiden Enden, angeſehen werden; wird aber aus gewiſſen Gruͤnden, als ein oder beſonderer Kryſtallkoͤrper betrachtet und Leucitkoͤrper ge⸗ Kno nannt, weil es die gewoͤhnlichſte Kryſtallform des Minerals: V Leucit iſt. Die 24 Flaͤchen ſind Trapeze, ſie bilden 48 Wen Kanten von zweierlei, und 26 Ecken von dreierlei Art.(Fig. 10.) u hder Aechte und unaͤchte Kryſtalle. ſtzend Es giebt aͤchte und unaͤchte, oder weſentliche und ne Afterkryſtalle. Die Afterkryſtalle haben ihre Kryſtallge— uid ſtalt von andern Foſſilien entlehnt, entweder ſo, a) daß ſie HKhſi im fluͤſſigen Zuſtand andere Kryſtalle uͤberzogen, die theils b trauc
darin noch eingeſchloſſen, theils ausgewittert und ausgefallen ſind, in welchem Falle ein Afterkryſtall hohl gefunden wird, oder b) ſo, daß die fluͤſſige oder weiche Maſſe vorhandene
hohle Kryſtallraͤume ausfuͤllte und verhaͤrtete, oder auch c) wie nliel man meint, durch Umwandlung einer urſpruͤnglich kryſtalliſirten V oder Mineralmaſſe in eine andere, welche an ſich niemals kryſtalli— V hiuff ſirt gefunden wird, z. B. Speckſtein. Erkennungsmerk⸗ Virk male der Afterkryſtalle ſind: 1) ſie haben keine kryſtalliniſche dder! Structur, 2) meiſt rauhe, matte Flaͤchen und meiſt abgerun— brac dete Ecken und Kanten. liche Vorkommen der Kryſtalle. V here Kryſtalle kommen entweder einzeln oder in Verbindung b An unter ſich und mit andern Foſſilien vor. Unter einander verbunden, ſind ſie entweder zuſammen— b gewachſen oder bloß zuſammengehaͤuft. Zwei und V eit
mehr in beſtimmten Richtungen zuſammengewachſene V über


