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16 V Es kommen im Mineralreiche vor:) 1) Dreiſeitige Saͤulen und Tafeln, gleich⸗ und un⸗) gleichwinklich; 2) Vierſeitige Saͤulen und Tafeln, theils rechtwink⸗ fic lich, theils geſchoben; Imn 3) Sechsſeitige Saͤulen und Tafeln, gleich⸗ und fl ungleichwinklich und von ungleichen Seitenflaͤchen; rich 4 Achtſeitige Saͤulen und Tafeln, gleich und un⸗ gleichwinklich; 5) Neun⸗ und zwoͤlfſeitige. un Sie finden ſich verſchieden: mit geraden und convexen 4 Seitenflaͤchen; mit gerad' und ſchief angeſetzten Endflaͤchen; Dis mit abgeſtumpften oder zugeſchaͤrften Enden; mit 3⸗, 4‧, 6⸗ pen und Sflaͤchiger Zuſpitzung und ſonſt noch mit mancherlei Ver⸗ der. aͤnderungen an Kanten und Ecken.. die Zuſatz. 34 Die pyramiden⸗ und ſaͤulenfoͤrmigen Kryſtalle ſind oft ſo 1 klein und duͤnn, und ſo undeutlich kryſtalliſirt, daß ſie ſchwer— oder gar nicht nach ihrer Saͤulen- oder Pyramiden⸗Form naͤ⸗ her beſtimmt werden koͤnnen. Nach ihren Aehnlichkeiten nennt der man ſie in dieſem Falle ſchilfartige, ſpießige, nadel⸗ hen oder haarfoͤrmige Kryſtalle. Gewoͤhnlich erſcheinen ſie ar zuſammengehaͤuft und verworren unter einander, nicht ſelten Fin maſſig zuſammengehaͤuft, als ſtaͤngliche Abſonderungen. Zur leichtern Auffindung ſind ſie im Fingerzeig beſonders auf⸗ ann gefuͤhrt. b 3 6 C. Wuͤrfel und wuͤrfelaͤhnliche Kryſtalle*). V 1 a) Von 6 Flaͤchen begrenzt(Sechsflach): der Wuͤrfel V und das Rautenflach; 4 b) Von 12 Flächen begrenzt: das Rautenzwoͤlfflach 3 (Dodekaëder) und Kieszwoͤlfflach; V — b
*) Der Ausdruck wuͤrfelaͤhn lich iſt nicht ſo ſtreng zu nehmen.


