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unſerer Bemühungen größtentheils abhängt
(auch hier jene Worte gelten: man kann, wenn man; ſich getraut'-zu können*);z) und da überhaupt die innige Ueberzeu- gung, daß es möglich ſey, durch unſre Bemühungen die Wärde unſerer Natur zu behaupten. und zu erhöhen, die Quelle aller Tugend iſt.
Zwar könnte man noch einen Ein-
„wand machen: geſeßt, das Menſchenge-
ſchlecht. werde weiſer, kein Krieg mehr gefährt 3 jeder Staat gerecht regiert, mit einem Worte, es werde ein Leben ohne Schuld und ohne Kummer, würde nicht aus dieſer Glückſeligkeit ein neues Unheil. er- wachſen, würden nicht, bei der immer mehr zunehmenden Anzahl der Menſchen, die zu ihrem Unterhalt erfoderlichen Vorräthe nochwendig immer weniger zureichen und ſo die Menge der Hülfloſen und um ihr und der Ihrigen Fortkommen ängſtlich befümmerten Menſchen immer mehr wach- ſen, vornämlich, da mit der Kultur auch die Bedürfniſſe ſteigen? Aber dieſe Be- ſorgniß verſchwindet, wenn. man bedenkt, daß die unerſchöpflichen Kräfte der Natur, je mehr man ſie durch Kunſtfleiß. unter- *)-Possunt, guia posse Videntur-
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