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zu“ überlaſſen, müſſen wir die Grenzen genauer fennen lernen, in welche die Natur ſelbſt dieſe Hoffnung eingeſchloſ- ſen hat.
Eingeräumt, wendet mir vielleicht jemand ein, daß mit den Anſtalten, wel- <e Sicherheit, Bequemlichfeit und Auf- flärung des einzelnen befördern, zugleich das geſellige. Leben vervollfommnet wird; was gewinnt. man damit? öder was wird denn zuleßt aus deim Menſc<hengeſchlechte werden? Iſt die Kultur des geſelligen Le- bens, die ſo großen Beifall, ſo lautes Lob erhält, nicht eher durch neue Reizun- gen zum Laſter ſchädlich als nüßklich. für die Sittlichfeit? Oder, wäre auch dieß nicht der Falb, werden jemals- die Men, ſchen, auch bei den beſten Anſtalten, ſo weiſe, tugendhaft und glücklich werden, daß Niemand aus Unverſtand ſich zu Grunde richtet, Niemand- in Noth und Elend ſchmachtet, feine Miſſethat, kein Frevel verübt und vor allen Dingen kein Krieg. mehr geführt wird? Hier iſt eine farze Antwort auf beide Fragen. Zuvör- derſt ſagt man den Sitten jedes gebilde- ten Zeitalters nicht viel Gutes nach, und von jeher haben viele die ſteigende


