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2 daß durch eine neue dem Mittelalter ähnliche Barbarei alle Kultur überall ge- ſtört werden könne,
Faſſen wir das Bishergeſagte zuſam- men, betrachten wir die moraliſche Ein- richtung der menſchlichen Natur, die, wie die Vernunft lehrt, offenbar auf die Vervollkommnung des Einzelnen, wie des Ganzen, abzweckt/ erwägen wir die, wie die Geſchichte uns verſichert, wirklich ſchon gemachten Fortſchritte zu einem beſſern Zuſtande, berückſichtigen wir end- lich, wie neu unſer Geſchlecht iſt in Ver- gleichung mit der unabſehlichen Dayuer,
welche ihm bevorſteht, und die Unmöglich-
Feit, daß die einmal erlangte Kultur im Ganzen wieder verſchwinde, ſo ſcheint es nicht eine leere Hoffnung zu ſeyn, daß
'die Verbeſſerung des geſelligen Lebens
unter den Menſchen immer mehr zuneh- men und auf der ganzen Erde, wie weit fie der Kultur empfänglich iſt, ſich ver- breiten werde.:
Um indeſſen nicht nur nicht die Hoff- nung aufzugeben, welche ſelbſt ein| wirkſames Hülfsmittel unſrer Veredelung iſt, ſondern auch auf der andern Seit? zu weit zu gehen, und uns leeren Träumen
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