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und von den Pyramiden ſchweigt, daß die Griechen bis auf Longin von der Septuaginta ſchweigen, daß Polybius nicht an Archimedes Spiegel denkt ꝛc.
B. Ob und wiefern, was wir im Mittheilen gegenwaͤrtig haben, mit dem ſtimme, was wir wirklich erfahren hat⸗ ten, das haͤngt nur davon ab,
a) ob wir auf friſcher That, ſogleich, oder aus damals gemachtem ſchriftlichem Aufſatze, oder kraft oöͤfterer Wiedererinne⸗ rung, wozu wir vielfaͤltige Anlaͤſſe ge⸗ habt, erzaͤhlen und beſchreiben;
b) ob wir dabei alles Discurſive vom Intuitiven, alles Gedachte vom Empfunde⸗ nen ſcharf unterſcheiden, kurz aller Er⸗ ſchleichungsfehler uns zu erwehren, Ge⸗ ſchick und Neigung haben.
C. Ob und wie fern bei dem Akte des urſpruͤnglichen Erfahrens ſelbſt die richtige und beſtimmte Empfindung durch Attention und Reflexion gehoͤrig gefaßt, f und von allen darauf ſich beziehenden — Empfindniſſen(Erſtaunen, Liebe, Abſcheu,
Furcht, Verlangen, ſchoͤn, edel, erha⸗ ben) und raisonnements, klar abgeſon⸗
dert gedacht werde. Intuitive Urtheile
koͤnnen nicht unterbleiben, ſonſt weiß IV. 8
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