Teil eines Werkes 
4Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 2 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 4
Entstehung
Seite
18
Einzelbild herunterladen

18

man nicht, was man erfaͤhrt; aber Er⸗ ſch

ſchleichungsfehler muͤſſen verhuͤtet werden, 7 ſonſt weiß man eben ſo wenig, was man A erfaͤhrt. nd Was das fuͤr Erſchleichungsfehler ſind, keich erkennen wir bald, wenn wir nachfor⸗ Bart ſchen, was eigentlich von uns erfahren werden kann, und was nicht. Erfahren het kann nur werden das Wirkliche oder das Den Exiſtirende, ſo fern es auf uns wirkt, den, unmittelbar, oder ſofern es auf andere dar, Dinge wirkt, die nun auf uns unmittel⸗ unte bar wirken. Locke's qualitates primariae, de sccundariae, et potentiae. Alſo em⸗ Ba pfunden, und durch eigentliche Erfahrung de erkannt werden, kann nicht: diſ a. Das Nichtſeyn. Es iſt z. B. un⸗ ſtre richtig zu ſagen: ich habe geſehen, daß in mein der Kempelſchen Schachmaſchine kein ron 3 Menſch iſt; ich habe gehoͤrt, daß davon durc nicht geſprochen iſt, geſehen, daß es nicht gilt geblitzt hat, daß es nicht der Mann war wir auf der Redoute nullum indicium in- dn initivum negat. Nur etwas Affirma⸗ tives kann ich wahrnehmen, nie etwas u a Negatives; daher iſt es falſch, wenn man rg, behauptet: die Amerikaner haͤtten keinen ſeewa

Bart, die Hottentottinnen keine Natur⸗ ſnge