Teil eines Werkes 
3Encyklopädische Ansichten einiger Zweige der Gelehrsamkeit : Theil 1 (1809) Vermischte Schriften über staatswissenschaftliche, philosophische und andere wissenschaftliche Gegenstände. 3
Entstehung
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ren. Vor ihr ſind nur ſinnliche An⸗ ſchauungen moͤglich, und kaum wuͤrden dunkle Ideen uns ihrer erinnern koͤnnen. Wir ſind nicht eher im Stande, Vorſtel⸗ lungen, die unſerm Gemuͤthe vorſchweben, zu entwickeln, bis wir ſie mit irgend einem gluͤcklichen Laut erhaſcht und be⸗ zeichnet haben; dadurch erſt bekommen ſie ihre Konſiſtenz, dann erſt koͤnnen wir ſie fixiren begreifen mit andern ver gleichen, und mit jenen verbinden, d. h. denken, von dieſen trennen, d. h. urthei⸗ len, koͤnnen ſie zum Gegenſtande unſerer Betrachtung machen, ſie pruͤfen. Auch ſoll dieſes Philoſophem, durch die Ge⸗ ſchichte der Menſchen, die man unter Thieren wild aufwachſen fand, beſtaͤtigt werden. Das Maͤdchen von Champagne 1731 im Walde bei Songi, nahe bei Chalons gefangen, der heſſiſche Knabe 1554 unter Woͤlfen, und der litthauiſche Knabe 1661 unter Baͤren angetroffen, der hannoͤvriſche von 1724, die 2 Pyre⸗ naͤiſchen von 1779 ſind die bekannteſten. Alle waren ohne Sprache, alle ohne Vernunft.

b) Damit man ſprechen koͤnne, muͤſſen wenigſtens zwei Perſonen einen