Teil eines Werkes 
3 (1803) Wirthschafts-Erfahrungen in den Guetern Gusow und Platkow. 3
Entstehung
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zuhren.

Wenn man den Arbeits⸗Tag eines Pferde⸗Geſpannes zu I Rtl. 18 Gr. rechnet nach S. 93; ſo koſtet ein Morgen zu egen Gr. Pf. auf der Hoͤhe à 13 Morgen p. Tag. n. 3 2 im Bruch in den Gerſte⸗ Feldern à 7 Morg. p. Tag. 6 Hafer⸗ à 2 ¾ 15 3

Muͤnchhauſen rechnet im Hausvater 1. Th. S. 122, daß ein Geſvann 4 Morgen taͤglich eget, ſo viel als 3 Pfluͤge umgearbeitet haben.

In der Oec. For. VI. Th. S. 145 wird das Tagewerk eines Bauern auf den Dienſt mit jeder Ege beſtimmt zu

Morgen in einem grasartigen, und 2 ½4 milden, nicht grasartigen Boden. Borgſtede in No. 23. zu S. 54. ſetzt das Egen bei einem Geſpann von 3 Pferden auf 6 Morgen, mithin p. Pferd 2 Morgen; und da er rechnet, zns ein eignes Geſpann ſo viel als 2 Dienſt⸗Geſpanne thut, auf jedes eigne Pferd 4 Morgen. Karbe rechnet S. 102 auf 4 Pferde taͤglich 20 Morgen zu egen, alſo p. Pferd 5 Morgen; und Fredersdorf S. 86 auf 2 Pferde 5 Morgen.

Marſchall ſetzt in ſeiner Landwirthſchaft von Norfolk 1. Th. S. 267 das Tagewerk eines Geſpannes von 2 Pferden auf 10 ½ Morgen.

Die ſaͤmmtliche Arbeit der Geſpanne habe ich in Tab. XLVa. nach den Haupt⸗Rubriken auseinander geſetzt. Es ergiebt ſich daraus, daß von der ganzen Arbeit ungefaͤhr

bei den Pferde⸗Geſpannen auf das Pfluͤgen,

77 Egen,

4 Miſt⸗Fahren,

5 die Getreide⸗ und Heu⸗Ernte,

das Getreide⸗Verfahren und andere Reiſen,

.4ꝗ die Anfuhr der Bau⸗Materialien, und

1 auf Brennholz⸗ und Wirthſchafts⸗Fuhren trifft;

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