Teil eines Werkes 
1 (1797)
Entstehung
Seite
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ſcheint es mir, als ob dieſe Kruſte nicht ein Er- zeugniß'der Natur, ſondern der Kunſt ſey, oder um ſich genäuer atszudrücfen, eine Folge des ſeit undenflichen Zeiten im Gebrauch ſeyenden Norfolfſchen Pflugs. Sein breites plattes Schaar wird in einer horizontalen Lage unab-

änderlich gehalten. Die Tiefe. iſt iinmer dieſel be, ausgenommen in det"Brache,+ Es iſb alſs».+

natürlich,"daß" die" Oberfläche"der Unterlage durch dieſen"gleichförmigen Druck. des Schäars, der Pflugräder und des Tritts"der'Pferde,..zu einem harten Flur wird, auf welchem die obere Erde nur hin und her, wie auf einem Scheu- nenflur, gewandt wird. Sey' dieſe Kruſte nun ein natürliches oder künſtliches Erzeugniß, ſo iſt es doch eine auf: Erfahrung gegründete Thatſache,. daß es'dem darauf gebaueten(Ges treide ſchädlich iſt, ſie dur Pflüge unter der gewöhnlichen Tiefe aufzubrechen,"iz

Zwei Urſachen-erflären es wahrſcheinlich, Dieſe Kruſte iſt ſeit Jahren, vielleicht ſeit, Jahr- hunderten ein Behältniß der Wurzeln des Un-

Frauts, welches. in ſelbigen auf oben beſchriebene

Weiſe gleichſam eingepreßt und darin veinge*

ſchloſſen wär.- Des Einfluſſes der Sonne

und Luft beraubt, verlor es die Zeugungsfraft. B