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319 mittelhörnige Art. Kopf und Hals mager und fein, die Schenkel kurz, die Knochen alle fein, die beym Mäſten entſcheidenden Theile nicht alle fett. Der Bruſtfern(Kernel) klein, die Schultern nicht fleiſchigt(bare), die Bruſt und Flanken nicht auſſerordentlich, der Rücken- und Nieren- braten gut, ohne Gruben, aber nicht regelmäßig geſpalten. Man konnte dieſe Kuh nicht über und über fett nennen, aber ihre Rippen, Lenden und Hintere waren ſehr gut, und die Häkſen(twist) vorzüglich. Sie ragten auſſerordentlich hervor, Die Viertel wogen jedes 18 Stein, und über- haupt 72 Stein a 14 Pf.(980 Pf.), Talg 8 Stein(x10 Pf.), die, Haut 7 St.(95 Pf.) Das Gewicht war nicht auſſerordentlich. Das Merkwürdigſte iſt indeſſen, daß eine Kuh in 7 Monaten ſo zunehmen kann.
Die genaue Beſchreibung der Größe und Beſchaffenheit des Viehes dient nicht bloß die Neugierde zu befriedigen. Nichts giebt geſchwin- der Kenntniſſe und eine richtige Beurtheilung der wahren Verhältniſſe in der Bildung des Fettviehes. Dennoch habe ich bi3 vor kurzem nie gehöret, daß-das Meſſen des Viehes irgend- wo allgemein im Gebrauche ſey. In Weſt- York- ſhire ſollen diejenigen Fabrikanten, welche ſelbſt einſchlachten, immer Maaße bey ſich führen.


