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7ann man in Anſehung des zunehmenden Man- gels an Nindvieh in ganz England annehmen. Ob das Mäſten gleich in den lebten Jahren einigermaßen Eingang gefunden hat, ſo kann man das Pickeringthal doch nicht als eine Fett- vieh- Gegend anſehen- Man muß alſo hier feine ausführliche Nachricht über dieſen Wirth- ſchaftszweig erwarten. Der einzige mir merf- würdig ſcheinende Vorfall betrifft eine fett ge- machte Kuh. Er beweiſet den Vortheil, bey dem Mäſien nichts zu ſparen, und zeigt die
Yorkſhirer Race in einem günſtigen Lichte.
Dieſe Kuh wurde in der Nachbarſchaft von Pickering erzogen und auch gemäſtet. Ihre Mut- ter war von der verbeſſerten Yorkſhirer und ihr Vater von der Cravenſchen- over langhörnigen Race, für deſſen Sprung eine halbe Guinee(3 Ftlr. 12 Gr.)-bezahlt wurde, welches vor 12 Jah- ren(1775) ein ſehr hoher Preis war. Vom Abſeßen an zeigte ſie guten Wachsthum. Site kalbte(came in) im dritten Jahre, und brachte überhaupt ein Kuhkalb, das aufgezogen wurde, und drei Bullkälber, die alle drei ſtarben, ehe ſie drei Wochen alt wurden. Sie bekamen in dieſem Alter eine Erſtarrung aller Glieder. Die Gelenfe waren gallertartig, und alle Kennzeichen einer allgemeinen Auflöſung vorhanden. Sie
Fettvieh.


