Bukfterfaß.
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unmittelbar. Indeſſen hält ſich die Butter nicht und wird eher ranzig. Sie ließ dahero ihre Milchäſche nur einmal des Jahrs den xſten May ſchauern, und zwar mit feinem Seeſande, nicht mit Salz, nach der gewöhnlichen Art. Jh er- wähne dieſes Umſtandes uni ſo lieber, als ich überzeugt bin, daß wahrſcheinlich viele Butter durch Vernachläßigung dieſer Vorſicht zur z3ten Klaſſe herabgewürdigt wird. Wird dieſe Wir- kung durch Auflöſung der Bleytheilchen, die durch das öftere Schauern los werden, hervor- gebracht, ſo kann das Eſſen der friſchen Batter | noch viel üblere Folgen haben.
Das eylinderförmige Butterfaß iſt nun vor- züglich im Gebrauche. Deſſen Form iſt jeßt et- was verbeſſert. Die Stäbe waren ehedem bey-
nahe gerade, jeßt werden ſie gebogen, und das-
Butterfaß bekommt einen Bauch- Durch dieſes - Mittel kann man in einem Butterfaſſe, das auf ein ganzes Achtel von 56 Pf. eingerichtet iſt, eben ſo gut 3 bis 4 Pf. Butter machen. Der ganze Rahm, wenn es noch ſo wenig iſt, ſamm- let ſich im Bauche, und wird alſo gehörig durch- gearbeitet. Das. gerade Butterfaß, ein unge: ſchicktes Werkzeug, kommt ganz aus der Mode, Ein eylinderförmiges Butterfaß 23 Fuß lang, 2 Fuß im Durchmeſſer in der Mitte und 1 Fuß 10 Zoll
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