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303 tereyen und in einigen beynahe. zu genau beob- achtet. Chedem wurde die Milch in' tiefe höl- zerne Schalen, deren Boden beynahe eine halbe- Kugel biidete, gegoſſen. Eine elendere Form konnte nicht leicht gefunden werden. Jett be-
' dient man ſich mehrentheils bleyerner Milchäſche
(lead-bowls), welche gewöhnlich breit und ſtach ſind; eine Geſtalt, die zu Vermehrung des Rahms viel beiträgt. In einigen Gegenden wird der Rahm mittelſt einer Rahm- Schale(skimming- dish) abgenommen. Hier läßt man die Milch durch ein Loch in der Mitte des Milchaſch ab, und der Rahm bleibt zurück. Das Loch, wo- durch die Milch abläuft, wird mit einem ſtarken hölzernen Stöpſel geſchloſſen. Bey dem Heraus- ziehen wird zuförderſt eine weite bleyerne Röhre darüber geſtürzt, die eingekerbt, oder auf andere Weiſe uneben gemacht wird, damit die Milch zwar durchlaufen kann, aber der Rahm zurück bleiben muß. Dieſen läßt man hernach durch daſſelbe Loch ablaufen. Die Milchäſche werden nach jedesmaligem Gebrauche ausgebrühet und gewöhnlich wenigſtens einmal des Monats ge: ſchauert. Indeſſen hat eine hieſige Wirthin, deren Reinlichkeit gewiß nicht bezweiſelt werden fann, gefunden, daß dieſes der folgenden Butter' ſchädlich ſey. Die Wirkung zeigt ſich zwar nicht


