Teil eines Werkes 
2 (1801) Beschreibung der Landwirthschaft in Yorkshire. 2
Entstehung
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t5 Weizen. Die Befruchtungs- Theile ſind in eben der Art gebildet, und was noch merkwürdiger iſt, ſo enthalten deſſen Wurzeln eine Milch, die im Geſchmacke der Milch in den unreifen Wei- zen- Körnern gleich kömmt.

So viel nahrhafte Theile und ſo viele Heil- kräfte ſie beſiken mag, ſo wird ſie doch von vie- len zu den erſten Feinden des Getreidebaues ger rechnet. Zu den zweyten gehört ſie unſtreitig.

Wegen ihrer kriechenden Wurzel hätre ſie allerdings auf den erſten Rang unter dem Un- fraute Anſpruch. Indeſſen hat ihr Saame keine Federn und wird im Pfluglande ſelten reif.

Ihre Vermehrung geſchiehet allein durch die Wurzeln, deren Verbreitung in einem lockern und fruchtbaren Boden feine Grenzen kennt. Jedes Glied der Wurzel gleicht ſeiner Wirkung nach einem Saamenkorn,: das nur friſche Luft und lockern Boden braucht, um zu wachſen, neue Wurzeln zu treiben, und das Land mit friſchen Pflanzen zu verſehen.

Da die Natur der Queen und ihre Ver» mehrungsart ausgemittelt iſt, ſo ergiebt ſich die Methode, ſie zu vertilgen, von ſelbſt. Will man ein Stück Acker von dem Saamen dieſes Un- frauts befreyen, ſo muß man deſſen Wachsthum befördern und die jungen Pflanzen zerſtören, die