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auf allen Seiten. Sie kennt in Anſehung der Tiefe keine Grenzen, und treibt aus jedem Glie- de Sprößlinge- Die Pflanze ſelbſt iſt mit hin- reichenden Waffen verſehen, ſich ſo lange zu ſchüßen, bis die Befruchtung des Saamens vor ſich gegangen iſt. Sobald dieſes einmahl geſche- ben, ſo kann die Pflanze zertreten und ſelbſt ausgeriſſen werden; das Reifen des Saamens gehet dennoch ſeinen Gang. Der Saft des Stengels giebt ihm ohne fernere Beyhülfe des Bodens hinreichende Nahrung. Eine ſo begün- ſtigte Pflanze muß irgend eine nüßliche Eigen- ſchaft haben, Als Unkraut unter dem Getreide iſt ſie indeſſen einer der gefährlichſten Feinde, womit der Landwirth zu kämpfen hat.
Die Brache allein kann deſſen Tücke ſo we- nig verhindern, als das Gäten allein. Beyde müſſen mit verbundenen Kräften ſtreiten ,. um ihn in ſeinen Grenzen zu halten. JIhn aus ei- nem Felde ganz auszurotten, iſt beynahe unmög» lic. Indeſſen muß es der Ehrgeiz jedes Wirths ſeyn, in BVertilguug des Unkrauts ſo weit als möglich zu kommen. Wenn ſeine Bemühungen bey mächtigen Feinden auch vergeblich) ſind, ſo dienen ſie doch, ſchwächere zu überwinden.
Dieſe Pflanze, in botaniſcher Rückſicht ge- nommen, gehört zu eben dem Geſchlechte als der
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