Teil eines Werkes 
1 (1795) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 1
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- Beynedic

ſien, die Dauphine, auf Alpen, Wur- zel: dick, fleiſchig, zaſerig, kriechend, Blätter: aus verſchiedenen Paaren klei» ner, unregelmäßiger Lappen zuſammenge- ſekt, welche ſich mit einem einzelnen großen rundlichen endigen, borſtig, gezähnt, auf ſtarken Stielen. Stengel: dünn, etwa x F, hoch, mit ſchmalen, etwas langen, ſcharfgeſpißten Blättern beſeßt. Blumen: aufrecht,(niedergebogen Linn,) einzeln, mäßig groß, goldgelb. Srüchte: läng- lich, mit geraden zottigen Grannen.

' Abarten: deren ſind verſchiedene, be- ſonders aber das kleine Alpengeim, wel- <es ſelten über 4 Z. hoch wächſt, mit gro- ßer goldgelber Blume,

5) KriechendesBenedictenkraur, Priechendes Geum, Geum reptans L,. Vaterland; die Schweiz und Vallis Barſilionenfſis. Stengel: auf dem Bo» den liegend, an den Gelenken wurzelnd, Bilstrer: aus verſchiedenen Paaren Blätt- <en zuſammengeſeßt, welche einförmig,

eingeſchnitten, wechſelsweiſe kleiner, und - quf der Unterfläche filzig ſind. Dlumen: auf Stielen, an den Gelenken, denjenigen Theilen, welche Wurzeln in die Erde ge- trieben haben, gegenüber, vortrefflich gelb, blühen vom Jun. an bis zum Ende des Sommers,

Man mag dieſe Pflanzen, zur Ver- . mehrung der Mannichfaltigkeit in den Luſt- gärten, vor der Fronte der Blumen- und - Strauchabtheilungen hie und da umher vertheilen, Sie kommen in jedem Boden und in jeder Lage fort, am beſten jedoch auf ſchattigen und, feuchten Pläßen. Sollen ſie aber officinell ſeyn, ſo müſſen ſie ihrem natürlich:.n Standorte gemäß gezogen wer- den. Man ſäe den Saamen, ſobald er reif iſt, oder im September, auf eine ge- meine Ravatte, verdünns die im Frühjadre

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aufgeßenden Pflanzen, begieße ſie den Sommer über bey tro>ner Witterung, und

verpflanze ſie im Herbſte mit einem Bale-

len Erde, Die Wermehrung durch Zer« theilung der Pflanzen mit ihren Wurzeln geſchieht am beſten im Herbſie.

Bengein, denen Hunden einen Prü- gel oder Knittel um den Hals hängen, da- mit ſie nicht in die Felder und Wälder aus- ſireichen und jagen können.

Benicario, ein Spaniſcher rother Wein; das Faß von 2 Bott hält 24 Steckans, und wurde zu Amſterdam öfters mit 140=- 200 Holländiſchen Gulden bezahlt,

Benne, Bende, ſo heißt in man- den Gegenden ein Wagenkorb, auch eine Raufe, theils in den Viehſtällen,<heils auf den Höfen, worinn das Rauchfutter für allerley Vieh gelegt wird, um ſich ſol- <hes zwiſchen den Sproſſen hervor zu lan« gen» Auf den Höfen hat man dergleichen Bennen oder Raufen gern mit einem Ras de an dem einen Ende, um ſie nach Ges, fallen weiter bringen oder ſtoßen zu können, Wo die Strrohbfütterung einen großen Theil der Winterfütterung ausmachen muß, da iſt es ratchſam, das Stroh in den Raufen auf den Höfen dem Hornviehe vorzulegen, weil das Steroßh von ſelbigem lieber im Freyen, als im Stalle, angenommen wird« Hat man in naſſen Jahren nicht allzu trock- nes oder wohl gar dumpfiges Heu aus Noth einfahren müſſen, ſo kann man es des Abends in die Hofraufen locker einlegen, und von der Luft, noch beſſer aber von Nachtſröſten, durchwehen laſſen, durch welches Verfahren das Schädliche dieſes Heues theils ganz weggenommen, theils doch vermindert, und das Heu vom Viehe dann gern gefreſſen wird; wie man denn

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