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-"Beißvögel
ruft. Anfänglich bindet man ſie mit emem Bindfaden, oder mit einer Schnur, die man auf 9 bis x0 Nuthen auslaſſen kann, damit ſie nicht durchgehen, oder, nach Weidmannusſprache, irre werden können, weun man ruft. Dieſes geſchieht ſo lange, bis ſie gute Handvögel werden, und alle« zeit auf vas Rufen zurückfehren, Damit man ſie aber dazu gewöhne, muß man ſie mit dem Federſpiele oder Vorlaß rufen, oder anlo>en. Der Vorlaß iſt ein Stück rothes Tuch, oder ein Holz, das einen Schnabel, Schwingen und Fänge hat, Auf dieſem werden ſie geäßet. Will man nun den Vogel rufen, ſo ſchwingt man den Vorlaß in. die Höhe, auf den er ſogleich fliege, wenn er ſein gewöhnliches Luder oder Freſſen erblickt, und ein gewiſſes Ge- ſchrey dabey machen hört. Mit ver Zeit iſt die Stimme allein hinlänglih. Die an dem Vorlaß befeſtigten Federn heißen eigentlich das Sederſpiel. Man verän- dert dieſe Federn, nachdem man den Fal- fen auf Milanen, Raiger oder Rebhühner
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abrichten will, Nämlich auf Milanen be-
ſtet man den Vorlaß mit Milanenfedern und Schnäbeln, und alſo wird es auch mit den andern gehalten. Wenn man nun den Vogel erſt 3 Wochen oder einen Mo- nach in einem Zimmer oder Garten geübt
Hat, ſo kann man es auch auf dem freyen
Felde mit ihm verſuchen. Man binder ihm das Geſchüß oder die Schelle an die Fänge, damit man ſeine Bewegungen de- ſto beſſer bemerken könne, Man trägt ihn auch immer zugehaubt, d. i. am Kopf mit einem Leder bede>t, welches über die Au- gen geht, und ihn hindert, etwas anders zu ſehen, als man ihm weiſen will. So- bald nun die Hunde das Wildpret auftrei- ben, haubet man den Falken ab, und wirft ihn darauf. Da iſt es denn ein. großes
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Beißvögel S41
Vergnügen, anzuſehen, wie er gleichſam ſtufenweiſe nach und nach in die Höhe ſteigt, bis manihn in der mittlern Luftgegend ganz und gar aus den Augen verliert. Von da aus giebt er auf ſeinen Raub Achtung, ſchießt auf einmal, wie der Bliß, auf ihn herab, und bringt ihn ſeinem Herrn, der ihn zurück ruft. Man giebt ihm allemal, ſonderlich im Anfange, um ihn hißig zu machen, fein Jagdrecht, wenn er wieder auf die Hand kömmt, d. i. man überläßt ihm Hirn, Herz und Eingeweide, und ei» nen Schenkel des gefangenen Raubes. Es giebt auch Bögel, welche auf Ha- ſen; Rehböcke, wilde Schweine und Wöl- fe abgetragen und abgerichtet ſind, welches gar oft nüßlich iſt, wenn ſich die Wölfe gar zu ſehr vermehren. Um Falken und andere Vögel, die hierzu nüklich ſind, zu diejem Behuf abzurichten, muß man ſie, ſo lange ſie noch jung ſind, angewöhnen, daß ſie ſich aus den Augen eines Wolfes, Schweines, Haſen oder ändern Wildprets, äßen. Hierzu braucht man den Kepf und Balg deſſelben, den man dergeſtalt ausſkos- pfet, daß er das Wild ſelbſt, als ob es am Leben wäre, ſo viel möglich vorſtellt. Die Falken bekommen nichts zu freſſen, als was ſie durch die Augenlöcher aus dem hohlen Kopf herausholen können 3 hernach bewegt man-den ausgeſtopften Balg all- mählich, wenn der Falt auf ſelbigem ſie» her, und ſich äßer, damit er ſich gewöhne, feſt ſißen zu bleiben, aus Furcht, er möche- te ſonſt eine. Maßlzeit verlieren, wenn er ihn losließe. Er ſucht alſo, feine Klauen auf das ſchärfſie in die Hirnſchale einzu« flammern, damit er, der ſchnelfen"Bewe gung ohngeachtet, mit vem Schnabel in das. Auge langen könne, Nach dieſen er- ſten Proben ſeßt man. den ausgeſtopften Balg auf einen Karren, und fährt im vol= Yyy 3 ien
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