Teil eines Werkes 
1 (1795) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 1
Entstehung
Seite
527
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jnichtrecht gedeihlich werden laſſen, nicht austreibt. Je ſpäter im Jahre alſo das Vieh auf die Weide gebracht wird, deſto eher und beſſer kann es ſich begraſen und zunehmen. Eben ſo muß auch dem Viehe, bey einem. frühern Austreiben deſſelben, wenn es von der Grasftaupe nicht ſonder- lich leiden ſoll, einige Wochen hindurch, des Morgens und Abends, im Stcalle Rauchfutter gegeben werden, Dadurch erreicht man den Zwe, daß das Vieh wohl geſättiget, der Durchlauf vom jungen Graſe abgewendet oder doch gemindert, und das anfängliche Abnehmen des Weideviehes

"gar nicht die Oberhand behalten kann, *Dieſe Wirthſchaftsregel ſollte vornehmlich

bey Abſeßekälbern, die gleich in ihrem er- ſten Jahre auf die Weide gehen müſſen, nicht aus der Acht gelaſſen werden, indem ſie ſonſt ſo herunter kommen, daß fie auf

"die ganze Zeit ihres Lebens davon leiden, oder wenigſtens in ihrem Wachsthume gar ſehr zurückgeſeßt werden. Dieſerhalb rich- ten ſich) auch manche Wirthe ſo ein, daß ſie

ihre Avſeßekäiber, um ſelbige nicht verbut-

ten zu laſſen, im erſten Jahre im Stalle

füttern, und ihnen davinn nichts Grünes, ſonden allein recht gutes Hou geben. Hie und da kann es eine Ausnahme geben, wo nämlich für die jungen Kälber eine reichli- de und gut nährende Weide vorhanden iſt, wobey aber doch auch diejenigen Kälber am beſten gedeihen, denen anfänglich bey ihrem Gehen zur Weide im Stalle noch ein Morgen- und Abendfutter von Heu ge- geben wird,

Behältniß, heißt bey den Jägern ein Dickicht oder moraſtiger Ort, wo ſich das Wild, vorzüglich wilde Schweine, gern aufhalten.

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Behenn 527

Behängenszeit, iſt bey der Jäge- rey diejenige Zeit, welche unmittelbar vor der Hirſchfeiſte, oder kurz vorher, wenn die Hirſche feiſt werden, hergeht, da man alsdann die Leichunde auszuführen und ab- zurichten pflegt.

Behangen, behängen, behangt. 1) Wenn der Leithund durch öfteres Ver- ſuchen ſchon gut abgerichtet iſt, welches vorzüglich in der Behängzeit geſchieht, 2) Ein Leit- oder Jagdhund, der lange Oh- ren und Lefzen hat, heißt behantgen, bes tappt. 3) Behangen, belaufen, wenn Hunde ſich begatten.

Behauen, wenn Tiſchler und Zim« merleute Holz glatt behauen, auch die Steinmeken an einem Stein die erſte Aus» arbeitung machen, ehe er ins Gevierte ges bracht werden kann.

Bebäuten, wenn der Sattler einen Sattel oder Kutſchenfaſten über den Pfer- deadern noch mit Leinewand, vermittelſt des Jeims, überzieht, f, Aedern,

Behen, oder Been, ein Name, der von alten Schriftſtellern verſchiedenen Pflanzen beygelegt worden, wovon wir aber nur dreyerley Sorten Behen anführen wollen,

Behen- oder Beennuß, Aegy- ptiſche Nüßlein, Salbnüßlein, Nux Been, Glans unguentaria, Ba- Janus Myrepfica, iſt die Frucht eines Baums in Ceylon, Amerika und Aegypten«

Die Frucht oder die Nuß giebt das in den

Apotheken befannte Z5eennußol; Oleum Balatinum, Balzaninum, genannt, wel- <es über Jtalien nach Deutſchland kömmt, ſehr ſelten ranzicht, und insbeſondere dazu

gebraucht