Teil eines Werkes 
1 (1795) Oekonomisches Reallexicon, worinn alles was nach den Theorien und erprobten Erfahrungen der bewährten Oekonomen unsrer Zeit zu wissen nöthig ist in alphabetischer Ordnung zusammengetragen, berichtigt und mit eigenen Zusätzen begleitet wird. 1
Entstehung
Seite
16
Einzelbild herunterladen

"SELE LI PAI Ihr

I"/' x ä DEE wizle reine egg DE ä.- r mens; ib tmn arti ie inen alen Zinn mer 230 ME< Gn Ene< ZE Sen eb 5 2a ERFIN WERDEN WIS) 07 SSER EE EP GEIRSSO DENE SERIES GENI EIE IT edu mR R mer meer wd egg ÄN AI ID m EE EINS<PEEN I Wibennigenfe

16 Rbdy

Riſſe davon zu machen, legt man bie ſchwarz gemachten Blätter zwiſchen zwey Blättern Papier, nach Beſchofſenheit des Riſſes, welchen man zu machen gedenkt, und drückt nachher mit einem Schlüſſel dar- aufz und wenn ſie ſich abgedrückt haben, durchſticht man den Riß, vermehrt ihn, ſo viel als man will, vermittelſt eines Bün- dels von Kohlenſtaub, und führt den Riß vollends mit der Feder aus, Da die wei- ße Farbe die Augen ſehr angreift und ermy- det, ſo macht man die Riſſe zur Sticker- arbeit auf gelbem Papier, und füllet das 7ittelſte mit grüner Farbe von Berggruün aus,;

Abdruck der Kupferſtiche und der Schrift, auf ein anderes Blatt ab- zutragen: Man nimmt hiezu Venetiani- ſche Seife, und ſchabet ſie ganz klein, eben ſo viel Aſche von Cichenholz, und etwas lebendigen Kalk, Dieſe drey Dinge wer- den zuſammen in einem neuen Topfe geſot- ten, und wenn ſich alles geſeßt hat, ſv wird das Gedruckte mit einer Feder auf beyden Seiten mit dieſer Maſſe ſanft überfahren. Alzdenn legt man über dieſe angeſtrichene Blätter ſauberes Papier, ſo gleichfalls aufs ſauberſte überfahren iſt, und wenn man will, legt man ſolches zuſammen, und bringt es in eine Preſſe, oder ſchlägt es auch mit einem Hammer, ſo wird der Ku- pferſtich abgedru>t, und es ſchadet doch dieſem oder ver Schrift nichts. Der Ab- druck der Schrift ſowohl als auch des Ku- pferſtichs iſt aber links, und muß durch ei- nen Spiegel geleſen oder angeſehen wer- den.

Abdunkeln, eine helle Farbe beym Färben in eine dunkele verwandeln, z. B, wenn ein rothgefärbter Zeug in Moredere- farbe verwandelt werden ſoll, ſo zieht man

Abend

den mit Braſilienholz gefärbten Zeug durc< eine Auflöſung von Kupferwaſſer zwey- bis dreymal durch,:

Abebnen, ein Stück land's oder ei- nen ganzen Garten eben machen,

Abenddämmerung, f, Dämme- Lung,

Abendjagd,[, Fackeljagd.

Abendröthe, dieſer rothe oder viel» farbige Glanz, welchen man bisweilen nach dem Untergange der Sonne an dem w-ſili- <en Theile des Himmels erblickt, entſte het aus zurückgeworfenen und gebrochenen Sonnenſtrahlen, und findet daher nur als- dann ſtatt, wenn es eine Menge ſolcher Duünſte in der Luft giebt, die weder allzu die noch allzu dünne, und folglich ge- ſchickt. ſind, vornehralich die rothen Strah- len zurück zu werfen, Denn allzu dicke Duünſte werfen jede Art des Lichtes zurück, und verurſachen daher eine lichte oder weiße Farbe; allzu dünne Dünſte aber werfen we nig Strahlen zurück, und verurſachen da- her feine lebhafte Farbe, Daß aber die Abendröthe erſt nach dem Untergange. der Soune recht merklich) wird, kömme daher, weil vas helle Sonnenlicht die rothen Strahlen unmerklich macht, Von der ver- ſchiedenen Dichtigkeit und Beſchaffenheit der Dünſte rührt auch die verſchiedene Fax be der Abendröche her, aus welcher die tandleute die Wieterung des folgenden Ta- ges zu beurtheilen pflegen. Nämlich, wenn ſie recht helle und purpurfarbig iſt, ſo wird ſie für das Zeichen eines folgenven ſchönen und hellen Tages gehalten; iſt ſie aber ku- pferfarbig, ſo folgt gemeiniglich trübes und regnichtes, oder ſtürmiſches Wetter den Tag darauf.

Abende

12 5.2. 4 SSS a a MIENE eb h

ahl