230
tige Zweig der Oekonomie bei uns bald größere Fortſchritte machen.,,
VI. Schafzucht in Savepka
(Ueber dieſen Gegenſtand meldete mir der I Apotheker Joh. Stehlin unterm J5ten April 1809 aus Sarepta folgendes:)
„Ih mache es mir zur Pflicht, Zhnen die Fragen wegen der hieſigen Schafzucht, ſo Sie an mich gethan, zu beantworten:
1) Wie viele edle Schafe vertheilt worden? Vor 4 Jahren ſind der hieſigen Gemeine, zugleich auch dem Herrn Oberſten Perſidſfky, jedem 10 Merinos aus kaiſerlicher Gnade geſchenkt worden. Solche ſind im Jahre 1805 aus der Gegend von Odeſſa hieher getrieben worden, wozu 4 Monate Zeit erforderlich war. Wir hatten auf unſerm Theil 6 Böe und 4 Mutter- Schafe. Aber im erſten Vierteljahre ſtarben uns 4 Böcke und 2 Mutter- Schafe.
2) Die Paarung iſt mit innländiſchen, doni- ſchen, kalmükiſchen, breitſchwänzigen und mit tſcher: keſſiſchen Schafen vom Kaukaſus verſucht. Es fand ſich, daß das kleine langgeſchwänzte doniſche oder ruſſiſche Schaf zur Wollen- Veredlung das beſte ſey. Es hat ſich gezeigt, daß ſowohl das fal- mückiſche Schaf mit dem breiten Fettſchwanze, als auch das tſcherkeſſiſche mit dem breiten und am Ende dünnen Schwanze, die viel gröbere Wolle
ſo iv edelt der! Mert ſchlac y. glid (tten,
Januar ber den Dögleich ben, 1 tin Ho gem Ed
v b
pn de en, d
/
4): DIE


