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w nebſt einem ſpaniſchen Schäfer 4 Meilen von Dres-
Nn den angeſiedelt wurden. Da dieſe Schafe in 1), Zeit von x0 Jahren ſich nicht nur vermehrt, ſon- 10,| dern auch ihre urſprüngliche Feinheit der Wolle itz ar behalten hatten; ſo ließ der Churfürſt 1778 aufs m n neue 100 Böcke und 200 Mutterſchafe aus ESpa-
ch| nie? fommen. GSowohl von den erſtern als auci) fe von den letßfern Schafen wurden Böcke und
07 Schafe den Landleuten und Privatgutsbeſißern ſe überlaſſen, um ihre Schafe atuch dadurch zu ver- h| beſſern. Die<urfürſilichen Schäfereyen beſtan- - Bin den 1803 aus mehr als 8000 Stück Schafen, '"| von reiner unvermiſchter ſpaniſcher Race, wovon
außerdem jährlich 500 Stück öffentlich an Privat- Landwirthe verkauft wurden. Mehrere derſelben haben jeßt ebenfalls anſehnliche Heerden von die- ſer ächt ſpaniſchen Race und die Veredlung mit af: den Landesſchafen wird auch dadurch jährlich größer. Vorzüglich beſißt der Graf Ernſt von
M Schönburg zu Rochsburg eine auserleſene R Heerde veredelter Schafe von 2000 Stück, wel- 6<e ohne zu weiden in dem Stalle gefüttert wird. en Dieſe Schafe ſind, welches auch andere Gutsbe- i““ ſiver mit Vortheil nachgeahmt haben, in Leinwand ſch eingenäht, wodur die Wolle noch reiner und ? feiner wird. Ein Stein(22 Leipziger Pfund) ſol- NE fis<er Wolle wird jeßt mit 30 bis 34 Thlr. ſäch- M ſiſch Courant, oder eben ſo vielen Rubeln Silber- ) 4 münze bezahlt. Ein Schaafbock wird nicht unter Kom) 40 Zhlr. verfauft. etiv
" Die Zahl aller ſpaniſchen und veredelten Schafe, weit


