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verdankt, um sich von der unendlichen Frucht der
barkeit dieser Methode einen richtigen Begriff he
zu machen. Aber man wird auch leicht zuge- un 1
ben, dals diese Methode sehr abstract sey, und je n
dals es nicht wenig Übung in abstracten Denken Iysis
eıfodere, sich von denı Sinn, der auf diesem der
Wege gefundenen Sätze und Formeln, recht be-& sc
stininıte, deutliche, und festgefalste Begriffe zu N so
machen. Denn da sie ganz im Allgemeinen N 6
bleibt, so arbeitet sie auf einen Gebiete, wo i b
II; nichts unmittelbar anschaulich ist. Es ist aber k st
|| sichtbar, dafs es unendlich leichter sey, durch|(
ul unmittelbare Anschauungen als durch nuittelbare| 6
in blofs willkührlichen Symbolen, zu bestimmm-» W
| ten und deutlichen Begriffen zu gelangen. Die ta
| geometrische Methode behält daher immer ei-\ tiv
| nen unschätzbaren Werth; von ihr mıufls der Tnı
\| Vortrag ausgehen, und wo sich abstracte Unter-| ale
| suchungen auf sie zurückführen lassen, gewinnt StR
i| gewils der Lernende sehr viel.|[
| 75. Ich hoffe, der Leser werde sich nach f 'aufmerksamer Durchlesung dieser Abhandlung|
nıit völliger Befriedigung überzeugt fühlen, dals die einfachen Regeln der Differenzial- und In« tegral- Rechnung, die man ursprünglich aus N den paradoxen Begriff des Unendlichkleinen ab=\
geleitet hat, einer strengen Rechtfertigung und|
aller der Evidenz empfänglich sind, an welche man sonst in der Mathematik gewöhnt ist. Es
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}
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| la | ist eine auffallende, obgleich eben nicht seltene ||| Erscheinung in der intellectuellen Welt, dafs |!|
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