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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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dals man geglaubt hat, sie könne als Wissen- schaft auch ohne Mathematik bestehen.

Die mechanische Naturlehre bleibt, selbst Die nach Wegschneidung fremdartiger Zusätze, eine weite" äufserst weitläuftige und in der That für die genscha Kräfte eines einzigen Mannes fast zu schwierige die wi Wissenschaft. Besonders lassen sich in dieser mn. Hinsicht zwei Theile unterscheiden, die nach ein| ihrem ganzen Umfang zu verbinden, die ge- wöhnlichen Kräfte auch eines guten Kopfes len, übersteigt. Die strenger mathematischen Theile, lehr Mechanik und Optik, erfodern, wenn nicht da ı blofs vonı Vortrag für Anfänger, sondern von sehr\ Erweiterung der Wissenschaft die Rede ist, die bücher tiefsten Kenntnisse der ganzen Mathematik, und aa so sind sie mehr als hinreichend, die vollen ich den Kräfte eines einzigen Kopfes zu beschäftigen. der Eir Die übrigen Theile, Electricität, Thermometrie, Ansicht Magnetismus, erfodern zwar gegenwärtig noch Wissen: nicht schlechthin die tiefste Mathematik, son- andere: dern nur geübten mathematischen Scharfsinn; aber da hier noch die ersten Naturgesetze zu en entdecken oder zu berichtigen sind, so machen dahe sie eine unendliche Menge der feinsten Experi- Die] imentalarbeiten nothwendig, die wiederum den in de Kräften des feinsten Kopfes volle Beschäftigung fach geben; und wie viel für die Wissenschaft zu nütz] erwarten ist, wenn ein guter Kopf seine ganze sche Kraft auf einen einzigen dieser Gegenstände de} concentrirt, dils beweist das Beispiel des treffli- PR chen Volta. N

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