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Untersuchung über den eigentlichen Sinn der höheren Analysis, nebst einer idealistischen Übersicht der Mathematik und Naturkunde nach ihrem ganzen Umfang / Von Ernst Gottfried Fischer
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der hier entwickelten schärferen Bestimmung des Begriffs. Nur hat man bisher dem, was wesentlich dazu gehört, noch allerlei dürftige Bruchstücke aus andern Gebieten der Naturlehre angehängt: aus der neuern Chemie, die Lehre von den Luftarten; aus der physischen Geogra- phie, etwas über die Atmosphäre; aus der Astronomie, einige Notizen von dem Weltge- bäiude. Kein Wunder, dafs man bei einer sol- chen Vermischung ungleichartiger Dinge eine scharfe Gränzlinie zwischen diesem und andern Theilen der Naturlehre, besonders der Chemie, nicht zu finden wufste. Aber alle jene Bnuich- stücke müssen selbst bei dem ersten Vortrag abgeschnitten, und denen Theilen der Natur- lehre vorbehalten werden, wohin sie gehören. Aus jenen übel verbundenen Bruchstücken lernt der Lehrling nichts gedeihliches, und man entzieht der so weitläuftigen und wichtigen me- chanischen Naturlehre die nöthige Zeit. Dals es unschicklich oder anmafßslich sey, auch jetzt noch, wie vor hundert Jahren, diesen Theil der Naturlehre allen Physik zu nennen, als ob Chemie und Physiologie u. s. w. nicht eben so gut Physik wären, fällt von selbst in die Au- gen. Es ist hier der Ort, noch ein Paar Worte über den Ausdruck, Experimentalphysik, zu sagen. Insofern der Naturforscher in al« len Theilen seiner Wissenschaft durch Versuche die Gesetze der Naturkräfte ausmitteln muls, könnte man die ganze Naturlehre Experimental-

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