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bekannt ist., Da das Streben nach den höchsten und einfachsten Naturgesetzen der eigentliche idealische Zielpunkt des Naturforschens ist(S. 24)s so liegt darin vermöge des blofsen Begriffs schon das Bestreben, alles auf die einfachsten Natur- kräfte zurückzuführen. Daher die Regel: man müsse zur Erklärung der Erscheinun- gen so wenig Naturkräfte als möglich annehmen. Aber diese Regel wird sehr oft gemifsbraucht. Eine gewisse Ähnlichkeit in Er- scheinungen, deren Ursache nicht wahrnehmbar ist(Polarität des Magnetismus, der Elektricität, der Krystallisationsfähigkeit etc.), berechtigt mich durchaus nicht, sie einer einzigen Kraft zuzu- schreiben, sondern nur die ganz bestimmte Ent- hüllung eines einzigen Grundgesetzes, aus dem sich alle Verschiedenheit ihrer Wirkungen deut- lich ableiten lälst. Vereinfachen zu wollen, ehe man ein solches Gesetz gefunden hat, ist eine der Wissenschaft höchst nachtheilige Voreiligkeit, welcher sich z. B. diejenigen schuldig machen, die es als eine ausgemachte Sache ansahen, nicht als blolse Vermuthung aufstellen, dals Gravita- tion, Cohäsion, Adhäsion und Afhnität blofs modificirte Wirkungen einer und derselben Grund- kraft seyn. Auch hier zeigt sich, wie wichtig es sey, dals der Naturforscher nur die Untersu- chung der Gesetze zu seinem Ziel mache: denn diese wird ihn gegen jeden voreiligen Schluls verwahren.
A) Die besondere Naturlehre enthält,
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