einerlei Ursachen her,(eine gleichförmig be- schleunigte Bewegung kann von einer ganz an- dern Kraft, als der Schwere, bewirkt werden); dagegen zeigt sich oft, dals sehr verschiedene Erscheinungen dennoch eine und dieselbe Ur- sache haben(man erinnere sich der mannigfalti- gen Wirkungen der Wärme). Wann man be- rechtigt ist, eine Menge ähnlicher oder unähnli- cher Wirkungen einer und derselben Ursache zu- zuschreiben, so nennen wir diese eine Natur- kraft. Aber es frägt sich, auf welche Art man sich überzeugen könne, dals mehrere Erschei- nungen von einer und derselben Ursache her- rühren? Ist die Ursache wahrnehmbar(wie z. B. die Wärme dem Gefühl, das Licht dem Auge), so belehrt-uns die Erfahrung davon unmittelbar: ist aber die Ursache nicht wahrnehmbar,'so kann die Überzeugung blofs dadurch entstehen, dafs sich ganz bestimmt, und mit mathematischer Genauigkeit, das Daseyn eines und desselben Grundgesetzes in allen noch so verschieden schei- nenden Wirkungen darthun läfst, so’ wie New- ton zeigte, dals bei dem Fall eines Körpers und bei der Bewegung eines Planeten ein und das- selbe Gesetz zum Grunde liegt. Ist ein solches einfaches Gesetz für eine ganze Classe von Er- scheinungen gefunden, so hat man einen dent- lichen Begriff von der Kraft, und es ist möglich, eine haltbare Theorie derselben auszuführen, wenn auch das innere Wesen der Ursache,(wie z. B. bei der allgemeinen Gravitation), uns völlig un-
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