Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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622(37 Vollſtändiges Regiſter,

Werft, eine zu dem Geſchlecht der Weiden ge- - hörtge Strauchart, 11. 255. Von dem ge- menen großen Werft, daß derſeibe zwar al? lenthalben angetroffen werde, ſonſt aber vor- züglich einen niedrigen und feuchten Grund liebe, 2566 Dieſer Werft wird nur in nie- drig liegenden vnd einen feuchten Grund b3- beaden Wäldern angetroffen, und man hak ſich ſeiner Vermehrung, die ſchr leicht: ges ſchieht, daſelbſt zu widerſeßen, eben nicht Ur? ſache, eb. daſ, In wie weit der in dem Un- terholze befindliche Werftſtrauch zur Feuerung gebraucht werden könne, eb. daſ. Von dem verſchiedenen Gebrauche, der ſonſt noch von dem Werft gemacht werden kann, und daß er ſich beſonders zur Zäunung ganz. vorzüglich ſchie, 257. Werkzeuge der dienſtbaren Unterthanen, ſiche Dienſte. Wicenmäden, ſiehe mMäden.: wieſenhütung der Schafe, ſiche-Schäfereyge- rechtigkeit. zpieten, ſiche Isten. wild, eine gute Nahrung für daſſelbe geben die Früchte der wilden Birn- und Aepfeibäume ab, YI, 170. ingleichen die Früchte der Ha- ſelſtaude, 228» Mittel gegen den Schadea, den das Wild in dem jungen Holze anrichtet, jeße Schonung.: EED daß dieſem Unglücksfall die Kie- fer- nd Tannenwälder weit mehr, als die Eich- und Buchwälder, unterworfen find, Vil. 524-« Daß die Abwendung dieſes Un? glücksfalls eigentlich nicht in der Gewalt eines Eigenthümers oder Forſtkbedienten ſtehe, in-- zwiſchea aber doch dadurch zu deſſen Verhü» tung viel beygetragen werden fann, wenn dem Winde der allzu frey? Zugang in die Wälder gehindert wird, eb. daſ. Daß, weil die mei- ſten großen Stürme gemeiniglich auf der olbend- oder Mitternachtſeite zu entſtehen pfle: en, man den Wäldern von dieſen Seiten, ſd viel möglich,eine Schußwehre gegen die ein- dringende Winde zu verſchaffen ſuchen müſſe, 525« Was atich) bey der neuen Holzahnu- ßungLart hierunter vor Verfügungen zu tref» fen ſind, im Fall die Wälder von der Abend» und Mitternachtſeite ſchon vorhin ein hohes Holz haben, eb, daſe Wie, wenn die Raw

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der der Wälder von hohen Hols entslößet And, das Eindringen ver ſchädlichen Winde in das Innere des Waldes noch auf ändere Art ver- hindert werden könne, 526. Allgemeine An» merkung bey den vorhin gegen die Verhütung der Windbräche vorgeſchlagenen Mitteln, eb. daſ. Daß, wenn auch gleich ein ſolcher Un» glücksfall ſelber nicht verhätet werden kann, dennoch der davon zu befürchkende Schaden ganz wohl"durch vernünftige Vorkehrungen zu mindern,, und weniger empfindlich zu ma chen ſey, 527+ Warum bey deroleichen Windbrüchen vox allen Dingen das darunter befindliche nutßbare Holz zu retten geſuchet werden müſſe, eb. daſ. Vorſchlag, auf wels <he Urt ſolches am bequemſien und ſicherſten geſchehen könne, 528. Warum auf Winadbräüche bey den aufzu? nehmenden Waldtaxen keine Rückſicht zu neh? men ſey, VIII. 81.

wintereiche, ſiehe Liche.

Wirthſchafrer,-deren Bedrückungen der Unker-- thanen, und auf was fär Ark eine Grundherr- ſchaft ihre Unterthanen dagegen ſchüßen und ſicher ſtellen müſſe, V- 46- Urſachen, wos» durch gemeiniglich die BedrüFungen der Un- tkerthanen von dem Wirthſchafter veranlaßet werden, 47- Von den ſchädlichen Folgen ſolcher Bedrüungen, 48« Von den Mit-

teln, dergleichen Bedrückungen zu hindern|

und abzuſtellen / 49+

Wirthſchaftsgeſchäfte, herrſchaftliche, welche die Bauern am Dienſt zu beſtreiten haben; ſiehe Dienſte. 5

Wolfsjagden, zu den in den königl. Wäldern anzuſtellenden, ſind viele adeliche Dörfer die nöthige Mannſchaft zu geſtellen ſchuldig, YV- 161,

wolle von Pappeln, ſiehe Pappel,

wolle ſpinnen, ſiehe Spinnen,;

wollfuhren, welche die dienſtbaren Bauern am Dienſte zu verrichten ſchuldig; und was dabey zu erinnern, YI. 189.

Zählen der Bäume in einem Walde, fiehe Waldtare.

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