Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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Warum auch die Blenenzucht in den Wäl- dern als eine Nebenwaldnutßung mit in An» ſchlag zu bringen ſey, VU. 166, Säße, welche bey Abſchäßung des Ertrages der wilden Bienenzucht zum Augenmerk zu neh- men, eb. daſ- Warum von dem in den Aäldern wachſenden wilden Obſt und Haſel- Nüſſen kein beſonderer Ertrag angeſchlagen, und in dex Taxe aufgeführet werden könne, 167. Daß auch von dem Baumſchwämmen, Erdbeeren und Pützen, imgleichen den Preu- ßel- Heidel- und Wachholderdeeren fein Er- trag in den von den Wäldern aufzunehmenden Taxen mit aufgeführet werden közne, 168+ Warum hingegen der Torf bey Aufnehmung der Waldtaxen nicht gänzlich außer Augen ge? ſetzet werden könne, 1700 Warum man, wenn beydes Torf und Holz vorhanden iſt, den Torf, ſo viel möglich, zur eigenen Tonſum»- tion anzuwenden, und dagegen das Hol:, weil. es anſolch;n Orten gemeiniglich in ſehr hohen Preiſen zu ſtehen pflegt, ſo viel als möglid) zun Verkauf aufz;ubehalten ſuchen müſſe, eb. daſ, Daß es daher, ob es wirklich ſolche Wirth- ſchafts8geſchäfte gebe, welche bey der Feuerung ſchlechterdings eine lodernde Flamme erfor- dern, näher zu unterſachen nökhig ſey, 171» Daß das Brodbacken zwar bey Holz bequemer und ſicherer falle, dennoch aber auch bey ei- nemTorf- Feuer nicht gänzlich unmöglid) ſey, 172, Daß bey dem Brauen und Branntwein- Brennen ein Torf- Feuer gemachet werden könne, 173. Warum auch die Zubereitung der Speiſen auf dem Lände ganz füglich geſche- hen könne, eb. daf Daß es in Anſehung der Waſch- und Brühkeſſel, auch Stubenöfen und Kamine, hierunter eine gleiche Bewandtniß habe, 174. Daß Torf und Steiafohlen zwey von der Natur gebildete Hauptmittei ſind, wodurch ſie den ſo beſchwerlichen und dem ganzen Staat leicht ſchädlich werden köanen» den Holzmangel zu erſeßen geſuchet hat, eb. daſ. Urſachen, warum an vielen Orten, und auch ſelbſt.denjenigen, wo noch fein wirklicher Holzmangel vorhanden iſt, dennoch ſchon mit dem Gebrauch des Torfs einen Anfang zu machen, rathſam wäre,- 175- Wie ſich die Taxations8commiſſarien, wo zwar Torf vor? handen, davon aber noch bisher kein Gebrauch

Vollſtändiges Regiſter.

gemacht worden iſt, zu verhalten haben, und daß dieſelben überhaupt vor allen Dingen in einem jedeu Fall. die Güte und Tüchtigkeit des Torfs unterſuchen müſſen, 41785 Daß dem- nächſt av<h, wenn in den Taxen auf eine Torf- nußung Rückſicht genommen werden ſoll, ob dieſe Torfnugung von einer beſtändigen Dauer ſeyn könne, gehörig geprüfet werden müſſe, eb. daf. Warum dabey auch, ob-durch das Zorfſtechen andere eben ſonothwendige Wirth» ſchaftsrheile einen Nachtheil leiden möchten, in Erwegung zu ziehen iſt,.-179+ Von den Vorſdriften, deren ſich die Taxation8coms» miſſariea bey der Unterſuchung des vorhande- nen Torfvorraths zu bedienen Yaben, eb.daſ. Warum in den aufzunehmenden Taxen nur bloß alsdenn, wenn, nach Abzug aller eigenen Bedürfniſſe, die zur Erſparung des Holzes von dem Torf genommen werden köanen, ans noch mii Gewißheit zum Verkauf etwas übrig bleibt, die Torfaußung zum baaren Ertrage anzuſchlagen ſev,!80. Von deu Grundſätzen, die bey dtr Beſtimmung der Preiſe des Torfes zum Grunde zu legen ſind, 181. Fünf Ta» bellen, woraus bey einer jeden Holzart die Anmerkung der in dieſer Abtheilung angenom» men-n Grundſäße mit einem Biüick überſehen werden kann, eb. daſ] Erläuterungen und Anmerkungen bey der Tabelle lub a, welche die Abſchäßung eines Eichwäldes betrifft, 132» Erläuterungen und Anmerkungen zu der Tabelle lub B, deren JInhaltdie Abſchä- ßung eines Kieferwaldes-betrifft,. 184+ Gleichmäßige Erläuterungen zu der Tabelle Cab C, die Abſchäßung des in dem Eichwalde befindlichen Unterholzes an Birken betreffend, 185« Fernere Anmerkungen bey der Tabelle ſub D, worin die Abſchäßung des in dem Eichwalde befindlichen Uaterholzes an Elſen aufgeführet iſt, 186-+ Eben dergleichen bey der Tabelle lubE, ſo über die Abſchäßung des Strauchholze in dem in der Tabelle luh 5 aufgeführten Kieferwalde aufgenommen wor» den, eb. daſ.

Waldtheilung, fiehe Waldbenutzung,

wWaldweide, ſiehe Waldhutung.

Walzen, oder Wendelböc>e, vor ſelbige müſſen die Bauern an deu beftimmten Dienſttagen,

ſowohl auf den Wieſen, als auf dem Aer, vor-