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men werden können, t11+« Urſachen, war- um ſolches ſicher geſchehen könne, und daß feine Wahrſcheinlichkeit, daß" das Holz je- mahls in einen geringern Werth,"als worin es anjeßt ſteht, kommen werde, vorhanden fey, eb. daſs Daß zwar eher eine Erhöhung als Minderung in den Hotzpreiſen zu erwar» ten ſey, warum aber in den Gütertfaxen hier? auf keine Rückſicht genominen- werden fönne, 113. Daß man die jeßt laufende Holzpreiſe aus den landesherrlichen Forſtordnungen am ſicherſten“entnehmen könne, eb. daſ, War» um ſich die Taxationscommiſſarien, beſon? ders in den königl. preußiſchen Landen, der landesherrlihen Holzpreiſe, wegen einer er»
. gangenen landeSherrlichen Declaration; auch
bey der Abſchäßung der Pridvatwälder um ſo ſicherer bedienen können, 114+ Warum'der Verfaſſer eine kurze Geſchichte von den ver» ſchiedenen Holztaxordnungen mit einzurücken für gut befanden, und daß er dazu beſonders die in den königl. preußiſchen brandenburgt- ſchen Landen ergangene, ſowohl alte als neus ere, gewählet habe, 116. Holzordnung vor die Neumark vom Tage Luciä 1599, 117«+ Churfürſt Johannes George Hölzordnung vom 23 May 1593, 118. König Friedrich Wilhelms Forſtordnung für die Mittel» Alts Chur- Neu- und Ufermarf vom 29 May 1720, 120«- Des jeßt regierenden Königs von Preußen Maj. Holzordnung fär die For» ſten in der Churmark vom 1 Fun. 1769, 125: Bemerkung der großen Verſchiedenheiten, ſo fich zwiſchen den alten und neuen Holzpreifen hervor thun, 129- Einige Erinnerungen, welche von den Taxationscommiſſarien bey Anwendung der neuen Holzpreiſe wahrzuneh- men find, eb. daſ Erörterung der Frage, ob das vorhandene Bau- und Nußholz als wirkliches Bau- und Nußholz in Anſchlag gebracht, oder nicht vielmehr ein Theil davon nur als bloßes Brennholz angenommen wer? den müſſe, 130«+ Warum in den Elchwäl- dern die Eichen nicht zu gleicher Zeit als Nutzholz und„auch, als Maſthols angeſchla- gen und in Taxe gebracht werden fönnen, 131."Daß, wenn man die Maſt mit in An- ſchlag bringen will, das Hoiz der Eichen nicht anders als zu Brennholz in der Grundtaxe
Bollſiändiges. Regiſter.
aufgeführet werden könne, eb. daf, Warum es bey den mit geradewüchfigen Eichen bes ſetzten Revieren rathſam ſey, daß die Eichen al18 Nußholz aufgefähret, die Maſt aber' weggelaſſen werde, 132.. Daß aber die Meinung derjenigen, welche bey dem Kiefer»
und Tannenholz alles Bau- und nußbare| >Holsz nur bloß zu Brennholz gerechnet wiſſen
wollen, zu weit gehe, eb. daſ, Daß nur ein gewiſſer Theil davon in Abzug zu bringen,
und dieſer Theil theils nach" der Güte des,
Holzes, und theils nac dem mehreen oder wenizern Abſaß deſſelben, zu beſtimmen ſey, 133« Dev Abgang bey dem Kießern- und
. Tannen- Bauholz wird nah dem Unterſchiede
der verſchiebenen Güte des Holzes, und des mehrern oder wenigera Abſaßes, näher bes ſtinzmet, eb. daſ Beſtimmung des Abzuges hierunter bey den Eichen, welche mit Wegs» laſſung der Maſt als Nußhol; in Taxe ge- bracht werden, 134- Erörterung der Frage, ob das-in einem Walde befindliche ſo genann? te Kaufmannsgut nach dieſen Preiſen ange ſchlagen, oder ſolches nur bloß als gemeines Bau- und Nußholz angenommen werden ſoll? eb. daſs Erörterung der Fräge: ob bey der in dem Vorſtehenden vorgeſchlagenen Tapa? tionsmethode voa der ausgemittelten Taxe zu mehrerer Sicherheit, daß ſolche nicht zu hoch ausfallen möge, anno ein gewiſſer Ab- zug zu machen ſey? 135+ Daß zwar bey die» ſer Taxierungsart nicht diejenigen Urſachen, welche in den ritterſchaftl. Taxordnunget, um die Taxe durch gewiſſe Abzüge zu deFeitn, angenommen worden find, vorwalten, 136, 9PBarum aber dennoch auch bey dieſen Taxen ein verhältnißmäßiger Abzug nöthig ſey, eb. daſ: Daß es, dieſen Abzug auf 55 von der Grundtkaxe zu beſtimmen, billig ſey, 137+ Urſachen, warum dieſer Abzug nicht höher beſtimmet, und folgiich die in den ritter? ſchaftl, Taxprincipien hierunter angenommene Säße nicht ſo ſchlechterdings beybehalten werden können, eb. daf, Warum auch we- gen Abſchäßung des Unterhol/es in den Wäl- dern die nöthige Maßregeln an die Hand ge? geben werden müſſen, 139+ Von der Ein- theilung des Unterholz;es in Klafter- und Strauchholz,„eb+» daſe Nähere Sepe,


