Vollſtändiges Regiſter,
Fällen den Untkerthänen das Schneiderlohn vergütigen, und auch über das zu den Schliet- Zäunen erforderliche Zaunpfaßlholz hergeben mäſſe, 97- Warum, ehe die Menge des hte- zu benöthigten Holzes auf die eine oder andere Art beſtimmet werden kann, zuvörderſt die Dauer eines Schlietenzaunes feſtgeſetßet wers den müſſe, und daß ſolche ganz füglich auf 39 Jahre angenommen werden könne, 98. Die Höhe und Länge eines Schlietenzaunes wird in beyven Fällen, nachdem ſie entweder von jungen Schlietſtämmen oder geſchnittenen Latten verfertiget werden, ebenfalls näher be» ſtimmet; auch die zu einem jeden Fach erfor- derliche Anzahl von Pfählen bemerket, 99. Daß zwar ein Eigenthümer, der in ſeiner Waldbenußung ungebundene Hände hat, die freye Wahl behält, ob er ſeine Unterthanen mit dergleichen Lattenholz abfinden, oder dazu gewöhnlicher Weiſe junges Holz hergeben wolle, die Taxationscommiſſarien aber in Fällen, wo es auf das Intereſſe der Gläubi- ger oder mehrerer Miterben anfommt, ſich daran nicht kehren, ſondern den erſten Weg, weil ſolcher ganz offenbar der vortheilhafteſte iſt, annehmen müſſen, 100. Berechnung der Abzüge zu dergleichen Schlietenzäune, wenn dazu junge Bäume oder ſo genannte Schliet- oder Laitſtämme genommen werden, 101. Berechnung der jährlichen Abzüge, ſo wegen des zu dieſen Schlietenzäunen erforderlichen Pfahlholzes gemacht werden müſſen, eb. daſ. Gleichmäßige Berechnung der jährlichen Ab» züge für ſolche Schlietenzäune, wenn dieſelben von geſchnittenen Latten angefertiget werden, 102+* Bemerkung, daß nach Maßgebung dieſer verſchiedenen Berechnungen die Schlie- kenzäune von geſchnittenen Latten, dem Ei- genthäümer auch ſchon gegenwärtig vortheils haft ſind, 103. on den Abzügen bey dem Brennholz, daß ſich der Verfaſſer hierunter der bereits oben bemerkten Maßregeln, jedoch unter gewiſſen Abänderungen, bedienen wer» de, und warum zum Trtrage an Baus und Nußholz niemahls eber etwas ausggeſeßet werden müſſe, als wenn es offenbar iſt, daß das vorhandene Brennholz zu den ſämmtli- <en Bedürfniſſen-volfommen hinreichend ſey, 3104+ Daß. die in den Chur- und Neus Oecou, Forens, PIII Theil,
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märfiſchen ritterſchaftl, Taxprincipfen, wes gen des Brauen, Darren und Branntweins Brennens angenommene Säge in den Taxen niht beybehalten werden fönnen, ſondern abs geändert werden müſſen, eb. daſ: Daß zwar die übrigen in dieſen Taxprinciplen wes gen der wirthſchaftlichen Conſumtion in Ans ſehung des Brennholzes angenommene Säßke in allen Arten von Taxen beybehalten werden können,'warum aber alsdenn das dazu nös thige Schlagerlohn mit anzurechnen und abs zuziehen ſey, 105. Warum die oben be- merkte Erinnerung bey ſolchen Taxen, wel- <he das Intereſſe eines Dritten betreffen, ganzlich hinweg falle, und in dieſen nur bloß auf die wirthſchaftliche Conſumtion des Brennholzes Rückſicht genommen werden fönne, 106. Daß die angerathene Erhöh»- ung des Brennholzes für die Deputanten auch in allen andern Taxen Statt finde, eb. daſ. Daß dasjenige, ſo oben wegen des den Unteti?zanen gebührenden Brennholzes bes merfet worden, in allen Arten von Taxen beyzubehalten, dabey aber allemahl das im Vorhergehenden feſtgeſeßte Schlagerlohn auf die Rechnung der Grundherren zu ſtellen, und folglich von dem Ertrage mit in Abzug zu bringen ſey, 107. Warum der Ztns oder das Miethungsgeld, ſo einige Holzberechs tigte erlegen müſſen, zu dem Breanholzer- frage zu rechnen, und bey demſelben mit in Einnahme zu ſtellen ſey, 108, Daß ferner für das zum Verfauf übrig bleibende Holz billige und ſichere Preiſe in den Taxen bes» ſtimmt und angenommen werden müſſen, eb. daſ. Daß bey Beſtimmung der Hol;preiſe theils die Lage des Orts, und theils dte Be- ſchaffenheit und Güte des Holzes zum Grun- de geleget werden müſſe, eb. daſ Warum gegenwärtige Preiſe nicht anders, als wenn ſie von der Beſchaffenheit ſind, daß bey ihnen in der Folge keine merkliche Veränderung wahrſcheinlicherweiſe vorfallen kann, in den* Taxen zur Richtſchnur zu nehmen, und man ſich beſonders an ſolche Preiſe, die durch eine außerordentliche Begebenheit veranlaſſet wor» den, nicht fehren müſſe, 110, Erörterung der Frage, ob die jeßt gängige Holytaxen bey allen Arten von Gütertaxen ſiczer angenom-
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