tigten zuförderſt deſſen eigene Hütungepläge abgezogen werden müſſen, 264. Warum vor
allen Dingen der Viehſtaud des Aufhütungs-|
berechtigten auszumitteln ſey, und was dar- unter für Maßregeln zu nehmen, 266. Daß auch der Viehſtand des Dimen unter? ſuchet, und dabey edenfalls auf das, was er mit eigenem gewonnenen- Futter unterhalten kann, geſehen werden müſſe, eb. daf, Daß demnächſt eine geometriſche- Vermeſſuyg des
Waldes und Bonitirung der verſchiedenen- Hätungsplätze bey dieſer Unterſuchung unent-|
behrlich ſey, 267+ Daß bey der Bonitirung der Häütungspläße auf die Befugniß des Auf- hütunzsbercchtigten, und ob ſelbiger mit fei- nem ſämmtlichen Vieh, oder nur mit einer gewiſſen Art derſeiben, die dgemeinſchaftliche Meide betreiben fönne, Rückſicht zu nehmen ſey, 268- Wie alsdenn, uin ven Uederfluß der Weide auszumitteln, nur der Hütuagseb. darf von dem Inzale der Weide abgezogen werden dürfe, eb. daſ.“ Warum aber, ehe ſolches geſchehen kann, eine Reduction der verſchiedenen Hütungspläße vorzunehmen ſey, 269.„Vorſtehendes wird durch ein angenom? menes Beyſpiel näher erläutert, eb. daſ, Bey? läufige Anmerkungen, warum. die vielen Schonungen des Holzes, worauf man zu je? Bigen Zeiten zu dringen die größte Urſache hat, in der Folge die Waldweiden gar ſchr vermindern und ſchlechter machen werden, 271.“Warum beſonders bey den mehrern Schonungen die Schafweide in den Wäldern vors Künftige gar ſehr abnehmen wird, 272. Von der Schuldigkeit der Aufhütungsberech? tigtyn, auc die Maſthsölzer zu ſchonen, und worauf ſich ſolches gründe, 273+ Von dem Unterſchied der vollen, halben, und Sprang- Maſt, 274« Daß die Maſthölzer bey volier und yalber Maſt.geſchonet werden mäßen, ift ohnſtreitig 3. zweifelhaft aber, in wie weit ſol- <hes auch bey der bloßen Sprangmaſt von den gAufhätungsberechtigten- verlanget werden könne, eb. daſ] Nähere Beſtimntu9g bes ei- gentlichen Begriffs von der Sprangmaäaſt, 275- Warum, wenn die Sprangmaſt auch ane zur
eigenen Conſumtion hinläaglich iſt, die Maſt--
Hölz;er von den Aufhütungsberechtigten ge ſchonet werden müſſen, eb, daſ, Daß aber,
Vollſtändiges Regiſter.| 23
wenn dieſelbe nicht einmahl zur Hälfte der ei- genen Coaſumtion zureichend iſt, folches nicht von ihnen verlanget werden könne, 276. Wie
- bey der Unterſuchung, ob wirklich ſo viel
Maſt, als zur Schonung der Maſthölzer er- fordert wird, vorhanden ſey, um deshalb al- len Streit zwiſchen dem Eigenthümer und den Aufhütungsberechtigten zu vermeiden, ver- fahren werden müſſe, 277. Von den Kiefer- und Tannenwäldern, in welchen nur hin und Her einige maſttragende Eichen und Büchen verſtreuet ſind, 278: In wie weit ein Aufs- hötungsberechtigter, auch dieſe zur Maſtzeir zu ſchonen, angehalten werden könne, 279« Von den in den Klefer- und Tannenwäldern- befindlichen Eich- und Buchhörſtern, und daß ſole bey darin vorhandener genugſamen Maſt ebenfalls geſchonet werden müſſen, eb, daſ. In wie weit die Auf hütungsberechtigte auch die zwiſchen ſolchen Eich- und Buchhörſtern liegende Pläße zu ſchonen ſchuldig find, 280 Warum in dem Fall, wenn das Maſtholz vor dem Kiefer- oder Taunenwald liegt, und folg lich der Aufhütungsberechtigte zu dieſem, oh- ne jenen zu berühren, mit ſeinem Vieh nicht fommen fann, der Eigenthümer ihm eine frey2? Trift durch das Maſthol; zu verſtakten ſchuldig ſey, 281+ Wem das Necht, eine ſolche Trift anzuweiſen, zuſtändig ſey, und was dabey, von Seiten ſowohl des Cigen- thümers, als des Aufhütungsberechtigten, zu beobachten, eb. daſ. Warum es räibſam ſey, zur Vermeidung beſtändiger neuer Pro- ceſſe eine dergleichen Trift ein vor allemahl feſtzuſeßen; und. auf gemeinſchaftliche Koften ein;vhäzen, 282« Daß- die gewöhnliche Schonunggszeit der Maſt ſchon auf Barihoio- mäi ihren Anfang nehme, und wodurch ſich. ſolches rechtfertige, 283+ Warum die Sho- nung zur Maſtzeit gewöhnlicherweiſe bis. Weihnachten daure, und dieſer Termin auch der Natur der Sache gemäß ſey, 284- Von der Nachmaſt, eb. daſ, Warum die Auf hü- tungs8berechtigten ſolche zu ſchonen nidzt ver» „bunden And, eb. daf Ju wie weit auch als- denn, wenn die Schweine vor der Zeit wegen Mangel der Maſt aufgenommen werden wäſe fen, der Aufhätungsberechtigte die Maſthöl- zer anno) zu ſchonen ſchuldig ſey, 285+ I


