Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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Vollſtändiges Regiſter.

kigter in einem Walde auch alsdenn, wenn er einen beſtimmten Hütungöpkaß zum priva- tiven Genuß vor ſein Vieh erhalten bat, K<h dennoc) die von dem Eigenthämer des Wals» des von Zeit zu Zeit anznlegende verhältnißz mäßige Schonungen gefallen laſien müſſe, 248. Urſachen, wärym durch eine Gemeinz- ſchafts8auf hebung der gemeinſchaftlichen Hüs kung dem Eigenrhiümer des Waldes, auch in dein einem Auf hütungäsberechtigten zugeſchla- gen Revier, Schonungen anzulegen, nicht unterſagef werden könne, daß es aber, ſolches in dea Separationsreceſſen ausdrücklich vor, zubehalten, rathſam ſey, eb, daſ.Das, wenn aud) in dem Separaridnsreceß dem Ci- genthümer die Einſchlagung verhältnißmäßi- ger Schonungen nicht vorbehalten wäre, er doch daran nicht verhindert werden könne, 249« Warum aber auch derCigenthümer des Waldes in Auſehung eines ſeparirten Auf- tungsberechtigten, wegen Einſchlagung der Holiſchonungen, ein billiges Temperament treffen müſſe, und daß hiezu gewiſſe Maßre»- geln nöthig find, 250, Algenzeiner, in der- gleichen Fällen zur Richtſchnur zu nehmender Gruadſas, vermöge diſſen in Anſehung der Schonungen eben dasjenige Verhältniß, ſo vorhin in dem ganzen Walde Statt gefunden hat, nach der Separation auch-in deſſen Thetlen beobachtet werden ms Ye, 251. Nach» weiſung, wie dieſer Grundfas ia ſolchen Fal- len, wo feine beſondere Umfiände voriwalcen, anzuwenden ſey- 252, Austnghme hievon, wenn ein dergleichen ſeparirtes uf hücungs- Revdier-vor allen andern Theilen des Waides durch Windbruch oder Brand, oder auch, um das nußbare Holz nicht überſtändig wer» den zu. laſſen, Blößen erhalten hat, weiche einen baidigen- Wiederäubau des Holzes noth» wendig machen, eb, daſ,Daß das Holz den weſentlichen Theil. eines Waldes ausmache, die darin befindlich2-Meide aber nur als ein Accellorium deſfelben an uſchen ſey, und folg» lich, wenn beyde nicht bey einander beſtehen können, dieſes jenem weidzen HB 253. Warum ein Auf hütnngsberechtigtöy in die ſem- Fail wider die Verſtärkung der Schomms- gen eiwas ein:uwenven, feine georündete Ur- ſache habe, 254: Daß aber dex Eigenihliuner Qecon. Forens. F111 Theil,

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des Raldes anch in dieſem Fall Maaße ges brauchen, und keine färkere Schcnungen; als es das Verhältniß des Walses zulüſſet,:um Nachtheil des Infhütungäberechtigten/ eins ſchlagen müſſe, 255.* Auenähme von ven Vorſtehenden, weng ein Aufhütungtrevier durch die Schuld des Yufhütungeb: rechtigten oder ſeiner Hirten und Sckäfcr in Brand gez rathen, und dadurch ſtärkere Echenungen nothwendig gemacht wörden, 256, Wie es alsdann zu baltfen fey, wenn kein; Gemein- heitsaugeinanderſeßung in Anſehung der Hils tung geſczehen, ſondern ein Waid vom Ei- genthümer und Aufhütungsberechtigten ges meinſchafilich behütet iwvird, 257... Daß die Beſtinunung der verhältnigmäßigen Schons hngen nicht anders, als nach«iner geometris ſchen Vermeſſung, ausfallen fönne, unb das ber, wenn folche nod) nicht vorher geſehen, die dadurch zu verurſachende Koſten dem ſucs cumbirenden Thoik zur Laſt falen müßen, 259: Erörterung der Frage: ob ein Eigen- thümer in dem FaA, ws die Auf hütungebez rechtigten überfiüßige Weide für ihr Vieh has ben, ſiärfere Schonungen, als ſenſt gewöhn» lich ſind, einzuſchlagen befugt fey? 259, Urs ſehen, warum dieſe Frage bejahend zu be- antworten ſey, eb. daf. Srüude, warum es hierunter in Aaſehung der Eigenthümer eine ganz ander? Beſchaffenheit, als in Rüctſcht der bloßen Ruf hötungöberechtigten, habe, 260 Nähere Bemerkung, was unter einer über flüßigen Weide zu verſtehen ſey, 261, Wax» um es. billig ſey, das bey einer gemeinſchaftlia <en Waldhütung die Direction wegen Be- ſtininpag der von Zeit zu Zeit auszuhtütenden Reviere dem Eigenthümer des Waldes ber» laſſea werde, 262. Echivfertgfeiten, die 6< dabey finden, wenn es die Lage des Wald«es nicht verſfattet, daß Eigenthäümer und Nufz hütungsbverechtiate die von Zeit zu Zeit aufn» gebende L veviere-zufammen mit ihren Heerden vehüten können, 263. Mittct- wos durch dieſe Schwierigkeitett gehoben wervei fönnen, eb. daf. Von den Maßregeln die ein Richter bey der Unterfuchung, ob über- flüßige Weide vorhanden, jey,oder nicht, zu beobachten hat, und daß von dem Bedarf der Weidefür das Vieh des Aufhätungsbere<h-

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