Vollſtändiges Regiſter.
offenbar vorgebeuget werden würde, eb. daſ, Wie bey den zur Verhinderung dieſer Miß- bräuche nöthtgen Pfändungen, um dabey alle Unordnungen zu vermeiden, verfahren werden müſſe, 226. Daß an einigen Orten auch den Unterthanen, die ihre Nahrungen eigenthüm»- lich beſißen, ein Recht, das benöthigte Bau- Hol; aus dem herrſchaftlichen Walde zu for- dern, zuſtändig ſey, und warum demjenigen, was davon bereits geſaget worden, noch eini- ge nöthige weten rns, und Erläuterungen beygefüget werden müſſen, 2275. Von dem Fall, wenn dieſes Recht nicht in klaren Brie- fen und Urkunden gegründet iſt, ſondern ſol- <hes von einer Gemeine nur bloß deshalb, weil ſie verſchiedene Fälle, in welchen einige derſelben das benöthigte Bauholz; aus dem herrſchaftlichen Walde ohnentgeldlich erhalten haben, erweislich machen können, gefordert wird, zu halten ſey, 228,- Warum an den Orten, wo die allgemeine Feuerſocietätscaſſen eingeführt find, die Heyrſchaft einem ſolchen Bauer, dem ſeine Gebäude abgebrannt ſind, auch alsdenn, wenn er ſoiche in das Feuerſo- eietätscataſtrum nicht eintragen laſſen,-das dazu nöthige Bauholz ohnentgeldlich verabfol- gen zu laſſen,'nicht verbunden iſt, 229. Wa- rum es aber billig ſey, daß die Herrſchaft in dergieichen Fällen einem Bauer, welcher ſeine Gebäude in das Feuerſocietätscataſtrum ein» tragen laſſen, hierunter wegen des Beytra- ges eine verhältnißmäßige Beyhülfe wieders fahren laſſe, 230+ Von den;ur Beſtimmung des Bauholzes vor die Bauern nöthigen An- ſchlägen, wie'die Bauverſtändige, fos ſolche anzufertigen haben, deshalb zu inftruiren, und warum dabey auch auf das von den alten Gebäuden noh brauchbare Holz mit Rückficht zu nehmen, 2233. Das vor allen Dingen die Nothwendigkeit elnes von dem Bauer als n6; kbi4 angegebenen“Baues, und zwar, wenn derſelbe nicht nothwendig befunden wird, auf Koſten des Bauern, unterfuchet werden müſ- ſe, 234« Daß die mit einem Eigenthum ihrer Höfe verſehene Bauern, wenn ſie das Recht, aus der herrſchaftiichen Woldung freyes Bau- Ho1z zu verlangen, ßeſißen, ſolches auch in Anſehung dei Reparakuren„ und beſonders bey den Verſchwelſungen fordern fönnen,
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235 Kurteitnd ſummarfſche Wiederhohluang desjenigen, was von deim freyen Zautnhyl; der Unterthanen an ſolchen Orkten, wo ſoiches ges wöhnlich iſt, geſaget worden, 236. Bemera fung der Meinung einiger Rechtsiehrer, wel» <e, wenn das Eigenthum des Holzes und die Jagdgerechtigkeit getheilet ift, die Maſt vem» jenigen, der die Jagdgerechtigkeit befißt, zus eiguen, und worauf dieſe Meinung gegwöndet iſt, 286. Warum dieſe Meinung offenbar falſch und ungegründet ſey, eb. daſ- Daß die Maſt feine nothwendige und unentbehrltz <e Nahrung für das Wild ſey, 287. Be merkung, daß die Rechtslehrer ſelber bierun- ker uneinig ſind, 288, Was hierunter allens falls, als der natürlichen Billigkeit nicht zus wider, nachgegeben werden könnte, eb. daſ, Warum, wenn ein Wald dergeſtalt getheilk iſt, daß der eine das Holz, der ändere aver das darin befindliche Gras und Weide beſigt, dem erſtern das wahre Eigenthum über den Grund und Boden des Waides zuſtändig ſep, 33514
Waldbiene, fiche I3iene. Waldfeuer, ſiehe Brand. WaldſrüHte, wilde, die ſonſt keine andere Be»
ſtimmung haben, können bey dem Branats weinbrennen ganz füglich als eine Beyhülfe mit angewendet werden, Vl:. 234.
Watdgemeinheit,. und deren Aufhebung, fiehe
Wai'dbenurzung.
Waldhütung, w Idhehütung; daß ſolcher un- „ter den Neben- Waldnußungen die erſte Stelle
gebühre, und daß dieſelbe wirthſchaftlic<h ein» geſchränfet, nfemahls aber gänzlich verſchräns fet werden müſſe, VI]. 413: Warum nur bloß bey einer überflüßigen Waldhürung die Entſcheidung der Frage: ob ſie dem Holze ſchädlich oder nüglich ſey? vorfallen fönne, 414- Warum das Beweiden der Waiohü» tungSreviere nur bey der vorigen unordentii» <en Holzwirthſchaft, wo die Wäider noch in feine jährliche Haue eingetheilt waren, dem Wachsthum des Holzes, und beſonders dem jungen Aufſchlage, ſchädiich werden fönite, eb. daf.- Warumaber blerunter bey der acnen Abholzungsart die Sache eiae aanz andere Geſtait gewonnen habe, 475. Nähere ürias hen hiervon, und warum ein unter dem u.
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