Teil eines Werkes 
Achter Band (1784)
Entstehung
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Daß die neue HolzahnußungsLart, welche eine geſchite Eintheilung des Waldes in verhäit- mäßige Schläge voraus ſeßt, jeder;eit die be- ſie und nüßl/chſte ſey, dabey aber die vorhin bemerkte Einſchränfungen nichf außer Augen geſeßet werden müſſen, wird nochmah!s be- ſtätiget, eb. daſ... Warum, wenn dieſe Holz? Abnußzungsart ihre vollkommene. Wirkung haben ſoll,die alten Stubben und Wurzeln aus der Erde geſchaffet werdea mäſſen, 373» Das dieſes bey der alten verwerflichen Ab- holzungsart der Nadelhöl;er weniger noth- weadig geweſen, 374-+ Bey der neuen Holz? Abnußungsart aber iſt es eine Nothwendigs» feit, daß die Stubben und Wurzeln zuglet>y mit den Stämmen ungeſäumt weggeſchaffet werden müſſen, 375« Von einem in denkön. preuß. Staaten ergangenen Geſeß, daß die Bäume in den Wäldern nicht mehr gewöhnli- <her Weiſe abgeſtämmet, ſondern mit den Wurzeln zugleich ausgeroder werden ſollen, und in wie weit daſſelbe zur Obſervanzgefom» men, eb. daſ- Daß die Erfüllung. dieſes Ge- ſees bey demjenigen Holz, welches zur eige» nen Conſumtion verbrauchet, oder zum Ver- kauf in Klaftern geſchlagen wird, feine Scwierigfett finde, und ein Eigenthümer

- ſich dadurch die Koſten gar ſehr erleichtere,

eb. daf] Warum aber ſolches den Käufern, die das Holz auf dem Stamm kaufen, nad der Billigkeit nicht zugemuthet werden könne, und wie ſich daher die Verkäufer. in ſolchen Fällen zu verhalten haben, 377- Daß auch in den Eich- und Buhwäldern die Ausro- dung und Wegſchaffung der Stöcke nothwen- dig, und dabey auf eine gleiche Art zu verfah- ven rathſam. ſey, eb» daſ- Wie das richtig eingecheilte und jährlich abzutreibende? Holz wirflich ins Geld zu ſegen, ſiehe Zolzhandel

Daß das überfläßige Lager- und Brennyolz durch allerhand: geſchifte Anlagen ins Geld zu ſeßen geſuchet werden müſſe, 387» Siehe Aſch-brennen. Zorkreiſſen-. Kalkofen. Kohlenſchwelen Pechbürte Zie gelofen. Anmerkung, daß, obgleich bey der neuen Holzabnußungsart dergleichen Unlagew nicht mehr ſs nothwendig fepn: werden, ſich bennoch- immer eine Veranlaſſung dazu fins den wird, 388+ Warunz auch öfters an ed»

es

Vollſtändiges Regiſter.

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ſeyn Holzarten, beſouder8 Sägeblö>en und ſtarfen Bauholz, ein ſolcher Ueberfluß ſeyn kann, daß ſie auf dem Stamm niHt zu vers loſen ſind, ſondern man ebenfalls auf Mittel, ſie auf eine andere dequeime Art ins Geld zu fezen, bedacht ſeyn müſſe, und-ſoiches beſon? . ders zu den Zelten unſerer Vorfahren nöthig geweſen, 406* Siehe Sägeblö>e.

Von den Reben- Wäldnußungen, welches darunter die hauptſächlichſten ſind, daß dabey aber jederzeit ſolche-Einrichtung gemacht wer» den müſſe, daß daraus der Haupt- Waldnußs ung kein Nachtheil erwachſe, Vil. 413« Sie- he Baumſchwämme, Biene. Erdbeeren. Zeidelbeere. Jag>.» Oovſt. Preußelbeere, Torf. vogelfang. Wachholderbeere. Wald» SZuütung.

Das hauptfächlichte Mittel zur Erhaltung der Forſten uud Wälder, ſind Schonungen z ſiehe Schonungen,

Von den verſchiedenen, der ohnbeſchädigten Erhaltung der Wälder entgegen ſtehenden Hinderniſſen, nebſt den bequemſten und zu- verläFtgſten Mitteln, um ſolchen vorzubeu- gen, oder ſie, wenn ſie bereits vorhanden ſind, zu heben und aus dem Wege zu räumen, VILL 514. Doppelte Entſtehungsart der Hinder- niſſe, die. dex Erhaltung der W ilder zuwider ſind, und warum beyde eine Aufmerkſamkeit verdienen- eb+ daß Siehe Brand. Früh- lingsfröſte. Raupenfraß. Streurechen. Weberſchwemmungen W:ndbröüche.

Die Vermeſſung der Wälder iſt bey Ab? ſchäbung derſelben: nothwendig; fiehe Wald» are./ Verwandlung eines Waldes in Aerwerk,

oder deſſen Adbau zur Anſegung mehrerer

Arbeiter; ffehe Ws5!dvenu5zu"g. waldbehötung, fiche Waidhntung. YOaidbenugung; daß ein gemeinſchaftliches

Eigenthums- und Benutungsrecht der Wäls

der die meiſte Geleg/ndeit zu Rechtösſtreitigs

keiten gebe, und daher, ſolche auf eine ge» rechte und unſchädliche Ark zu heben; die erſte

Sorge ſeyn müſſe, VU1. 192« Siehe Streu

rechen, wWaldhutung.

Warum der wegen Gemeinheitsauseinan- derſeßung der Wälder angenommene Satz in verſchiedenen Fällen eine Ausnahme(aide,